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Samstag, 1. November 2014

Dreierlei Petit Four für ein festliches Menü

Bald kommt wieder der Advent und Weihnachten ... die perfete Zeit um Freunde und Familie einzuladen und zu bekochen. Natürlich gehört zu so einem Menü auch ein festliches Geschirr. Für die Blogparade von Küchenatlas zum Thema Festliches Menü hab ich euch dreierlei Petit Fours gemacht. Um das Menü auch enstprechend präsentieren zu können, wurde uns von Villeroy und Boch 3 Geschirrteile unserer Wahl zur Verfügung gestellt. Die Linie Artesano Provencal Verdure mit den Blumenmuster hat es mir besonders angetan. Und ich finde gerade ein Dessert passt perfekt zu dem Geschirr.

Für die Petit Fours habe ich fertige Mürbteigschalen (erhältlich in Grossmärkten) unterschiedlich gefüllt. Als Grundlage kam überall eine Bayrische Creme rein und darüber verschiedene Toppings.




Zutaten Bayrische Creme (für ca. 110 Hohlkörper):
  • 60 ml Milch
  • 60 ml Schlagobers
  • 10 g Zucker
  • 20 g Staubzucker
  • 1,5 Blatt Gelatine
  • 1 Eidotter
  • 1 Eiklar
  • 1 EL Vanillezucker
Gelatine in kaltem Wasser einweichen. Eidotter mit Staubzucker schaumig rühren. Milch und Vanillezucker erhitzen, aber nicht kochen, unter die Dottermasse mengen, Gelatine darin auflösen und kalt stellen. Eiklar und Kristallzucker zu steifem Schnee schlagen. Vor dem Anstocken der Creme Eischnee und geschlagenes Obers unterheben. Creme in die Mürbteigschalen füllen und 3-4 Stunden im Kühlschrank kalt stellen. 

Damit jedes Petit Four ein anderen Geschmack hat, habe ich daraus folgende Varianten gemacht:
  • Chilli-Schoko-Mousse mit Fleur de Sel
  • Granatapfel und konfierte Zitronenzesten
  • Karamel-Glasur



Zutaten Chilli-Schoko-Mousse mit Fleur de Sel:
  •  215 g Zartbitter-Schokolade (70%)
  • 33 g Eigelb
  • 33 ml Zuckersirup
  • 1,5 g gemahlener Chili
  • 600 ml Sahne
  • Fleur de Sel
  • Schoko-Flocken
Die dunkle Schokolade so fein wie möglich zerkleinern und im Wasserbad schmelzen. Eigelb im Rührgerät aufschlagen. Zuckersirup bei 121 C kochen und in einem Faden über die Eigelb giessen. Dabei stetig weiterschlagen, bis die Masse ihr Volumen verdoppelt hat und gerade noch lauwarm ist. Im Rührgerät ganz abkühlen lassen. Eine nicht zu steife Sahne herstellen. Die eine Hälfte davon der geschmolzenen Schokolade gemeinsam mit dem Chilli und die andere der Eimasse unterheben. Beide Massen mit einander vermengen. 
Schoko-Mousse auf das Petit Four mit einer Sterntülle aufspritzen. Mit Fleur de Sel und Schokoflocken bestreuen. 


Zutaten Granatapfel und konfierte Zitronenzesten:
  • 1 Granatapfel
  • 2 unbehandelte Zitronen
  • Zuckersirup (300 g Zucker, 200 ml Wasser)
  • Vanillemark
  • Zitronensaft
  • frische Minze
Den Kristallzucker und das Wasser aufkochen. Zitronensaft und Vanillemark darunter mischen.  Zitronenzesten 3 mal in kochendem Wasser blanchieren und abschrecken. Nun die Zesten im Zucker-Sirup auf niedringer Flamme durchziehen lassen (bis die Zitronen einen angenehmen Biss haben).
Kerne vom Garantapfel herauslösen. Zitronenzesten und Granatapfel auf dem Petit Four anrichten. Mit gehackter Minze bestreuen.


Zutaten Karamel-Glasur:
  • 100 g Zucker
  • Wasser
Zucker in einer Pfanne karamelisieren. Mit Wasser ablöschen und einkochen bis es die Konsitzen von Sirup bekommt. Am Schluss eine Butterflocke unterheben und auf die Petit Four träufeln. 




 
Danke das ich bei dieser tollen Blogparade dabei sein durfte.


http://blog.kuechen-atlas.de/blogparade-festliches-menue/

Donnerstag, 2. Januar 2014

Mohnmousse mit Granatapfel-Gelee und Kumquat-Minz-Ragout

Ein ziemlich langer Name für dieses kleine aber feine Dessert. Dieses Jahr fiel die Aufgabe des Dessert für das Weihnachtsmenü auf mich. Nach langem überlegen, entschied ich mich für ein Dessert im Glas. Die Kombination aus dem fluffigen Mousse, dem süß fruchtigen Gelee und dem würzigen Ragout ist einfach perfekt. Da ich die Sachen eher ohne Rezepte und nach eigenen Ideen (und natürlich mit Hilfe des Koch-Mannes) gemacht hab, sind es ungefähre Zutaten-Angaben:





Mohnmousse:
  • 1 Ei
  • 80 g weiße Schokolade (funkt. auch mit Reismilchschokolade ;))
  • 50 g Mohn
  • 300 ml Sahne
  • 30 g Zucker
  • 2 Blatt Gelatine 
  • 100 ml Milch
  • 1 Pkg Vanillezucker
  • Gewürze ganz: Zimt, Nelke, Anis, Fenchel

Etwas Milch in einem Topf mit den Gewürzen und dem Vanillezucker aufkochen und danach die Gewürze abseihen. Schokolade im Wasserbad schmelzen und Sahne in einer Schüssel steif schlagen. Die Gelatine in kaltes Wasser legen. In einem Topf Wasser erhitzen und in einer großen Schüssel das Ei mit dem Zucker mind. 5 Minuten über dem Wasserdampf cremig schaumig schlagen. Die geschmolzene Schokolade mit der Milch gut verrühren und die Gelatine darin auflösen. Die Masse mit dem geschlagenen Ei vorsichtig vermengen und den Mohn dazugeben. Nun vorsichtig die geschlagene Sahne nach und nach unterheben. Die Gläser bis zur Hälfte mit dem Mousse füllen und kühl stellen (Am besten am Vortag vorbereiten).


Granatapfel-Gelee:
  • 1 Granatapfel
  • 2,5 Blätter Gelatine
Granatapfel in der Mitte durchschneiden und mit einem Löffel die Kerne vorsichtig rausklopfen. Ein paar Kerne zur Seite geben und die restlichen in einem Sieb ausdrücken. Es sollte ca. 100 ml Saft entstehen. Falls der Saft nicht süß genug ist, mit etwas Zucker vermischen. Die Gelatine im kalten Wasser einweichen und in einem Topf kurz mit dem Garantapfelsaft erwärmen. Danach in das Glas über das Mohnmousse verteilen, dass eine dünne Schicht entsteht und kühl stellen.



Kumquat-Minz-Ragout: 
  • 200 ml Orangensaft
  • Gewürze: Zimt, Nelke, Anis, Fenchel, 1 halbe Vanilleschote
  • 1 Schälchen Kumquats
  • frische Minze
  • brauner Zucker u Butter für Karamel
  • 2 Pkg. Vanillezucker
  • 1 EL Maisstärke mit Wasser vermengt
Kumquat gut abwaschen, halbieren und den Kern entfernen. In einem kleinen Topf etwas Butter aufschäumen und die Kumquat kurz darin anrösten. In einer anderen Pfanne etwas Zucker (3-4 EL) karamellisieren lassen. Danach 1 EL Butter und die Gewürze dazugeben und gut durchschwenken. Mit dem Orangensaft aufgießen und kurz mit dem Vanillezucker einkochen. Durch ein Sieb gießen, dass keine Gewürze mehr in dem Saft sind und danach mit der Maisstärke abbinden. Zum Schluss die frische Minze und die Kumquats unterrühren und auf das festgewordene Granatapfelgelee verteilen. 


Zum Schluss mit ein paar Minzblättern und Granatapfelkernen dekorieren.

 

Sonntag, 22. Dezember 2013

Kokoskuppeln

In der Volksschule brachte die Mama einer Mitschülerin zu ihrem Geburtstag immer selbstgemachte Kokoskuppeln mit. Die schmeckten so gut, dass ich sie schon immer selber machen wollte. Da das Backen doch mit Aufwand verbunden ist, hab ich immer auf die fertigen aus dem Supermarkt zurück gegriffen (wobei diese ja auch sehr lecker sind). Dieses Jahr wollte ich aber zur kleinen Weihnachtsfeier im Büro unbedingt welche mitbringen (ansonsten gibt es immer das Spekulatius-Tiramisu). Falls ihr für euren Keksteller Kokosmakronen backt, dann macht gleich ein paar größere mehr dazu, dann erspart ihr euch gleich etwas arbeit ;)

Aufjedenfall sind sie für den ersten Versuch sehr gut gelungen, sie wurden von den Kollegen restlos aufgegessen. 





Kokoskuppeln: (ca. 20-22 Stück)
  • 2 Eiweiß
  • 140 g Staubzucker
  • Prise Salz
  • 150 g Kokosflocken
  • 1 Packung Vanillezucker
  • 1 Packung Waffelblätter
  • Schokolade zum überziehen
 für die Schokocreme:
  • 100 g Staubzucker
  • 125 g Butter
  • 1/2 Packung Schokopudding
  • 3 EL Zucker
  • 250 ml Milch
  • 1 TL Rum
  • 70 g Schokolade

Für die Kokos-Makronen das Eiweiß steif schlagen, Zucker dazu geben und weiter schlagen. Die Kokosraspeln darunter mischen und mit einem Spritzbeutel runde Makronen auf das Backblech spritzen. Im vorgeheizten Rohr bei ca. 150°C für 10-15 Minuten backen (darauf achten das sie nicht zu dunkel werden). 

Schokocreme: Vanillepudding nach Anleitung zubereiten und mit einem Schneebesen kalt rühren, dass keine Haut entsteht. Butter, Staubzucker, Vanillezucker und Rum langsam unter die Puddingmasse rühren. Danach noch die geschmolzene Schokolade unterheben und die Masse 10 Min. kalt stellen. 


Im Wasserbad Schokolade schmelzen. Aus den Waffeln und den abgekühlten Kokos-Makronen mit einem Ring Kreise ausstechen. Die Schokocreme in einen Spritzbeutel füllen und auf die Waffelblätter spritzen. Jeweils eine Kokos-Makrone darauf setzen und in die Schokolglasur eintunken. Die Kokoskuppeln kühl lagern, da die Füllung sonst sehr weich wird. 



Sonntag, 15. Dezember 2013

Foodblogger-Adventskalender: Punschkugeln



Heute darf ich das 15. Türchen vom Foodblogger-Adventkalender für euch öffnen. Auf http://foodblogger.at/ findet ihr die anderen Türchen und viele tolle Rezepte für die Weihnachtszeit. 


Bei uns gibt es jedes Jahr am Keksteller keine Rumkugeln sondern Punschkugel. Die sind genauso schnell gemacht und sehr lecker. 



 


Punschkugeln (ca. 30 Stück): 
  • 250 g dunkler Bisquit od. Kuchenreste (hab zb diesmal einen Marmorkuchen genommen der über geblieben ist) 
  • 25 g Kakaopulver (ungesüßt)
  • 2-3 EL Marmelade (je nach Feuchtigkeit vom Kuchen)
  • 2 cl Rum
  • ev. Puderzucker, falls zu wenig süß
  • diverses zum Wälzen: geriebene Nüsse, Kakao, Kokosraspeln, Blütenzuckermischung,...

Den Bisquit in fein zerkrümmeln und mit den restlichen Zutaten gut vermischen bis ein weicher Teig entsteht. Das ganze 30 min. in den Kühlschrank stellen. Danach in kleine Kugeln rollen und in Nüssen oder Schokolade wälzen. In kleine Papierförmchen geben und kühl verwahren. 

Dienstag, 10. Dezember 2013

Schoko-Kaffee-Sterne

Wenn ihr noch ein angebrochenes Glas Nougatcreme habt und nicht wisst wohin mit dem leckeren Zeug - dann am besten in diese Kekse ;)


Zutaten: 
  • 145 g Mehl
  • 1/2 TL Backpulver
  • 1/2 Pkg Puddingpulver (Kaffee-Geschmack)
  • 125 g Butter
  • 1 TL Lebkuchengewürz
  • 40 g Zucker
  • 1 Eigelb
  • Haselnuss-Nougatcreme
  • Glasur: Puderzucker, Kaffee (ohne Milch)
  • Schoko-Kaffeebohnen

Eigelb mit dem Zucker und der weichen Butter cremig rühren und die restlichen Zutaten dazu geben. Halbe Stunde kühl stellen und danach auf einer gut bemehlten Arbeitsfläche mit Ausstechern kleine Sterne ausstechen. 

Im vorgeheizten Rohr ca. 8 min bei 150°C backen und kurz auskühlen lassen. Jeweils 2 Kekse mit der Nougatcreme zusammen kleben. Zwischendurch kurz von der Nougatcreme probieren ;). Aus dem Kaffee und dem Puderzucker eine dickflüssige Glasur erstellen. Jeweils einen Tupfen auf die Kekse geben und sofort eine Kaffeebohne drauf legen. 




Sonntag, 8. Dezember 2013

Es geht los ... Marzipan-Kirsch-Kekse

Und duftet es bei euch Zuhause auch schon nach Weihnachtsbäckereien. Bei uns wurde die Backstube letztes Wochenende eröffnet und es warten noch so einige Sorten gebacken zu werden. Neben meinen üblichen Lieblings-Standard-Rezepten suche ich mir immer wieder neue Kekse zum probieren raus. Nicht immer funktionieren sie so, wie man sich es vorgestellt hat. Aber dieses Rezept kann ich euch empfehlen, falls ihr  Marzipan und Kirschen liebt :)

Das Rezept habe ich hier gefunden und etwas abgewandelt. (Achtung sehr klebrige Angelegenheit). Aber die Keks-Verkoster (ich mag ja selber gar kein Marzipan) waren sehr begeistert von den Keksen. 


Marzipan-Kirsch-Kekse: 
  • 200 g Marzipan-Rohmasse
  • 60 g Puderzucker
  • 60 g Mehl
  • 1 Ei
  • 25 g kandierte Kirschen 
  • 1 Tl Milch
  • etw. Rum, Likör etc. + Puderzucker für die Glasur
 



Marzipan grob würfeln. Puderzucker und Mehl durch ein feines Sieb sieben. Das Ei trennen und Eigelb beiseite stellen. Eiweiß, Puderzucker, Mehl und Marzipan in eine Schüssel geben und mit den Knethaken des Handrührgerätes zu einer glatten Masse verkneten. Kandierte Kirschen fein hacken und unterkneten.
Achtung der Teig ist sehr klebrig. Die Arbeitsplatte mit Mehl und Puderzucker bestreuen. Den Teig halbieren und zu 2 Rollen formen. Ca. 3 cm breite Stücke abschneiden und diese nochmals in der Mitte quer halbieren, dass kleine Dreiecke entstehen. Das Eigelb mit der Milch verquirlen und die Kekse auf ein Backblech setzen und damit bestreichen. Nun die Kekse im vorgeheizten Rohr bei 125° C Umluft ca. 20 Minuten backen.
Die fertiggebackenen Kekse etwas auskühlen lassen und mit der Glasur und Perlen verzieren.




Dienstag, 19. November 2013

Eure liebsten Adventsrezepte - Gewinnspiel

Die besinnliche Jahrezseit rückt immer näher, überall werden Lichterketten aufgebaut und in den Regalen findet man bereits Kekse, Lebkuchen und Co. Das bedeutet für mich Rezeptbücher durchforsten und Listen schreiben, welche Leckereien dieses Jahr auf meinem Keksteller landen werden.

Da ich immer wieder auf der Suche nach neuen Rezepten bin, würde mich interessieren was bei euch in der Adventszeit gebacken wird. Verratet mir doch eurer liebstes Advents- bzw. Weihnachtsrezept, egal ob Kuchen, Kekse, Stollen, ....





Und was gibt es diesmal zu Gewinnen? Damit ihr für eure Mühen nicht ganz leer ausgeht, verlose ich unter allen eingereichten Rezepten (siehe Teilnahmebedinungen unten) einen € 100 Gutschein von mydays  ein kleines Vorweihnachts-Geschenk sozusagen :)

Ich bin schon richtig auf eure Rezepte gespannt und natürlich dann aufs nachbacken.




Teilnahmebedingungen:
  • Mitspielen kann jeder, egal ob mit Blog oder ohne (hier bitte eine E-Mail Adresse hinterlassen)
  • Ihr seid mindestens 18 Jahre alt.
  • Mitmachen kann jeder aus Österreich, Deutschland und der Schweiz.
  • Das Gewinnspiel endet am 03. Dezember 2013 um 20:00 Uhr. Der Gewinner wird per E-Mail von mir kontaktiert und hat 1 Woche Zeit sich zu melden. Ansonsten wird nochmals verlost.   
 

3 Lose: Verfasse einen Blogeintrag mit Rezept, in dem du dein Lieblingsrezept für den Advent backst und verlinkts dieses Gewinnspiel. Bitte hinterlasse ein Kommentar mit dem Link dazu. Den Banner oben dürft ihr gerne für den Blogeintrag verwenden.
1 Los: Verrate mir als Kommentar dein Lieblingsrezept (vielleicht mit Backanleitung=)).

1 Los: Verlinke das Gewinnspiel auf Facebook bzw. teile den Facebook-Eintrag.






Der Gewinner wurde ausgelost und das Kommentar Nr. 9 hat diesmal gewonnen. Liebe Christina viel Freude mit dem Gutschein.

Mittwoch, 2. Januar 2013

kulinarisches Weihnachten

So die Weihnachts-Feiertage sind vorbei und das neue Jahr hat begonnen. Hier noch ein kleiner Einblick in unsere Weihnachts-Schlemmereien.


Viele leckere Kekse ...




Das Weihnachtsmenü:

Vorspeise: Pastinakensuppe mit Milchschaum, Kräuteröl und gebratener Lachs



Hauptgang

rosa gebratener Rindshuft mit getrüffeltem Kartoffelpüree, Speckbohnen an Rotweinsoße


beim Anrichten - für manche gabs Huhn statt Rind

Nachtisch: Adventstiramisu mit Spekulatius und Beeren (leider kein Foto)


Mittwoch, 19. Dezember 2012

Maronenzöpfe


Das nächste neue Rezepte stammt aus dem GU Weihnachtsplätzchen Buch (in dem tolle Rezepte sind), dass ich dieses Jahr ausprobieren wollte. Die Kombination aus Maroni und Mürbteig klang sehr lecker. 

Gut schmecken sie, aber das Schälen der gekochten Maronen war schon sehr mühsam ;) und eine Fuzelei. Also wer Maroni auch so sehr liebt wie ich, unbedingt mal ausprobieren. 




Zutaten Maronenzöpfe:
  • 300 g Esskastanien
  • 80 g Zucker
  • 100 g Mehl
  • 100 g kalte Butter
  • 1 Prise Salz
  • 1 Eigelb 

Die Esskastanien mit 1 EL Zucker in einen Topf geben und mit Wasser bedecken. Aufkochen und in ca. 25 Min. weich kochen. Abschrecken und die Schale und die filzige Haut entfernen. (Wer sich diesen Schritt sparen möchte, nimmt einfach vorgegarte Maronen!)

Die Maronen fein mahlen (es sollten 150 g ergeben). Gemahlene Maronen mit Mehl, Butter, 80 g Zucker und Salz zu einem Teig verkneten. In Folie wickeln und 2 Std. kühl stellen. 

Den Teig danach ausrollen und zu Zöpfen wickeln. Mit dem verquirlten Ei bestreichen und Zucker darüber streuen. Im vorgeheizten Rohr bei 150°C Umluft für 25 Min. goldbraun backen. 





Dienstag, 18. Dezember 2012

Schoko-Pistazien-Plätzchen

Auf der Suche nach neuen Plätzchen für meine Weihnachtskekse bin ich auf dieses Schwarz-Grün-Gebäck gestoßen. Die Zutaten und das Aussehen der Kekse hat mich sofort angesprochen, da ich Pistazien sehr gerne esse. Rezept habe ich geviertel ( und das hat auch schon eine Menge ergeben).

Die Plätzchen sind etwas aufwändiger, da man zwei verschiedene Teige hat, aber es lohnt sich.


Schoko-Pistazien-Plätzchen:
  • 130 g Mehl
  • 13 g Kakaopulver
  • 50 g Puderzucker
  • 100 g kalte Butter
  • 1 Ei verquirlt
  • 20 g Pistazien fein gemahlen
  • 15 g Pistazien gehackt als Deko
  • dunkle Kuvertüre
  • Prise Salz
 
Teig dunkel: 65g Mehl mit dem Kakaopulver, 25 g Puderzucker, Prise Salz, 50 g Butter und einem halben Ei zu einem glatten Teig verkneten. In Klarsichtfolie wickeln und in den Kühlschrank stellen.

Teig grün: 65 g Mehl mit den gemahlenen Pistazien, 25 g Puderzucker, Prise Salz vermischen. Danach die Butter und das restliche Ei unterkneten. (Wenn euch der Teig nicht grün genug ist, mit etwas grüner Lebensmittelfarbe nachhelfen.) Dein Teig zu Rollen formen und in Klarsichtfolie eingewickelt im Kühlschrank 1 Stunde kalt stellen.

Den Schokoteig rechteckig ausrollen und mit etwas Wasser bestreichen. Die grüne Rolle in drauflegen und den Schokoteig rundherum wickeln. Alles nochmal in Klarsichtfolie wickeln und für 2 Stunden kühl stellen. 

Den Ofen auf 160° C vorheizen. Die Rollen in dünne Scheiben schneiden und für ca. 10 Minuten backen. Die ausgekühlten Kekse in geschmolzene Schokolade tunken und mit gehackten Pistazien verzieren.



 

Aus 1 mach 2: Kokos-Makronen und Husarenkrapfen

Wer kennt das Problem nicht, im Rezept wird nur ein Eigelb oder das Eiweiß benötigt und das andere bleibt dann übrig und oft weiß man nicht was damit anfangen. Ich hab die perfekte Verwertung für Eiweiß und Eigelb gefunden, falls etwas einmal übrig bleiben sollte dh. aus 1 Ei mach 2 Rezepte :) und noch dazu einer meiner Lieblings-Weihnachtskekse.  Für die Kokos-Makronen benötigt ihr nur das Eiweiß und für die Husarenkrapfen das Eigelb. 

Die Rezepte sind jetzt auf 1 Ei runter gerechnet, natürlich könnt ihr das nach belieben verdoppeln, dreifachen ... je mehr Ei desto mehr Keks *g*



Kokos-Makronen:
  • 1 Eiweiß
  • 70 g Kokosraspeln
  • 70 g Zucker
  • 1 Pkg Vanillezucker
Das Eiweiß steif schlagen, Zucker dazu geben und weiter schlagen. Die Kokosraspeln darunter mischen und mit einem Teelöffel kleine Häufchen auf ein Backblech geben. Im vorgeheizten Rohr bei ca. 150°C für 10-15 Minuten backen (darauf achten das sie nicht zu dunkel werden). Wer mag kann die Masse auf Oblaten verteilen und mitbacken.


Husarenkrapfen:
  • 40 g gemahlene Nüsse
  • 150 g Mehl
  • 1 Pkg Vanillezucker
  • 50 g Zucker
  • 1 Eigelb
  • 100 g Butter
  • Marmelade
Die Nüsse mit Mehl, Zucker und Butter gut verkneten und das Ei darunter mischen. Teig für mind. 1 Stunde in den Kühlschrank stellen. Danach kleine Kugeln formen und mit einem Kochlöffel eine Mulde in die Mitte drücken. Im vorgeheizten Ofen bei 180° C für ca. 15 Minuten backen. Ich schau nach ca. 5 Minuten meist nochmal rein und drücke die Löcher mit dem Kochlöffel nach, falls sich der Teig gehoben hat. Kekse kurz auskühlen lassen und mit Staubzucker bestreuen. In einem Topf die Marmelade kurz erwärmen und nun in die Mulden füllen.


Habt ihr auch solche Rezepte und Tipps wie man Ei-Reste am besten verbacken kann?

Dienstag, 11. Dezember 2012

Post aus meiner Küche Teil 2: Schoko-Kokos-Trüffelpralinen

Ich glaub Trüffelpralinen gehen immer und sind kleine edle Naschereien. Bei den Pralinen hab ich mich für die Kombination aus weißer Schoki, Kaffe und Kokos entschieden. Lecker sind sie aufjedenfall geworden :)

Schoko-Kokos-Trüffelpralinen:
 ergibt ca. 20-25 Minuten

  • 400 g Schokolade
  • 100 ml H-Sahne
  • 30 ml starker Espresso
  • Kokosraspeln
Die Schokolade zerkleinern bzw. klein raspeln. Sahne und Kaffee kurz aukochen. Die Schokolade darin schmelzen und in eine Form gießen. Für 2 Stunden im Kühlschrank kühl stellen bis die Masse fest und formbar ist. In kleine Kugeln formen und in Kokos wälzen.


Donnerstag, 6. Dezember 2012

PAMK Teil 2 : Mini-Panettone mit Schokorosinen

Zuerst dachte ich an Brownies oder Weihnachtsmuffins, aber das war mir zu "alltäglich" und warum nicht mal ein Weihnachtsgebäck aus anderen Ländern probieren. Ich mag Panettone sehr gern, nur finde ich das Zitronat und Co. ganz furchtbar. Also habe ich mir ein halbwegs einfaches Panettone-Rezept rausgesucht (welches auch super funktioniert hat). Die Früchte habe ich einfach durch Schokorosinen ausgetauscht, damit noch etwas Schokoladiges dabei ist.
 

Mini-Panettone mit Schokorosinen
ergibt ca. 8 Stück
  •  300g Mehl
  • 75 g Zucker
  • 1/2 Würfel Hefe
  • 125 ml lauwarme Milch
  • 60 g Butter
  • 2 Eier
  • Prise Salz
  • 1/2 TL Muskat und Zimt
  • Abrieb einer Zitrone
  • 100 g Schokorosinen
Mehl mit dem Zucker mischen, Hefe in 2 EL lauwarmer Milch auflösen und zu einem Vorteig verkneten. Ca 15 Minuten an einem warmen Ort gehen lassen.

Butter in der restlichen Milch schmelzen. Eier und Gewürze unterrühren und zum Vorteig geben. Zu einem glatten Teig verkneten und ca. 30 Minuten gehen lassen. Förmchen (ich habe Souffle-Förmchen genommen) einfetten bzw. mit Backpapier auskleiden. 

Die Schokorosinen unter den Teig heben und in die Förmchen füllen (am Besten mit einem Löffel, da der Teig recht flüssig ist). Nochmals für 25 Minuten gehen lassen. Danach kreuzweise mit einem Messer an der Oberfläche einschneiden. Im vorgeheizten Backrohr bei 175° C ca. 20 Minuten backen. Auskühlen lassen und mit Puderzucker bestäuben.





Und ja ich hab endlich eine gscheite Cam :)

Mittwoch, 5. Dezember 2012

Post aus meiner Küche - die Weihnachtsschickerei: Orangen-Aperol-Marmelade

Diesmal hab ich zum ersten Mal bei "Post aus meiner Küche" (mehr hier) mitgemacht und gleich mit meinemLieblings-Thema Weihnachten. Meine Tauschpartner war die liebe Tanja :)  Nach vielen Überlegen und Zeitschriften und Bücher wälzen durfte schlussendlich in das Päckchen: Mini-Panettone mit Schokorosinen, Orangen-Aperol-Marmelade und Schoko-Kokos-Trüffelpralinen







Orangen-Aperolmarmelade mit Vanille
ergibt 4 kleine Gläser 

  • 2 kg Orangen (bzw. 700 ml Orangensaft)
  • 200 ml Aperol
  • 1 Vanilleschote
  • 500 g Gelierzucker (2:1)
Jetzt gehts ans Orangen auspressen (macht nichts wenn etwas Fruchtfleisch im Saft landet). Der Duft entschädigt aber die klebrige und süße Arbeit ;)
Danach den Orangensaft mit dem Aperol und dem Mark der Vanilleschote gut vermischen. In einem Topf mit dem Gelierzucker aufkochen und für ca. 3 Minuten köcheln lassen. Immer wieder den Schaum abschöpfen. In saubere Marmeladengläser füllen und sofort verschließen.




 

Dienstag, 4. Dezember 2012

Butterkekse

Das Glitzern des großen Weihnachtsbaumes, Duft von gebrannten Mandeln, süßer Punsch und Bratkartoffeln. Schneeflocken die langsam herabfallen, Menschen mit leuchtenden Nikolomützen und Zuckerstangen. Erinnerungen an den Christkindlmarkt am Wiener Rathausplatz - unser liebster Christkindlmarkt. Und natürlich durfte der Besuch in der Christkind-Werkstatt im Rathaus nicht fehlen. Wie haben wir uns immer darauf gefreut. Allein der Duft der Weihnachtsbackstube war ein Traum. Es wurde fleißig gebastelt, geklebt und gebacken. Ganz stolz sind wir dann mit unserem Säckchen mit frischen Keksen unseren Eltern entgegen gelaufen ... und es gibt nichts besseres als frische Butterkekse. 
Seit meiner Kindheit gehören diese Kekse immer zum Weihnachtsfest. Deswegen backe ich sie auch jedes Jahr - jetzt natürlich auch mit meiner Tochter.





Zutaten:

  • 250 g Mehl
  • 125 g Butter
  • 125 g Puderzucker
  • 1 Ei
  • 1/2 TL Vanilleextrakt
  • Kuvertüre zum Verzieren

Butter mit Zucker verkneten, danach das Ei untermixen und am Schluss mit Mehl und Vanille zu einem Teig verkneten. 1 Stunde im Kühlschrank rasten lassen. Auf einer bemehlten Arbeitsfläche dünn ausrollen und ausstechen. Im vorgeheizten Rohr bei 180° ca. 15 Minuten backen (rausnehmen kurz bevor sie bräunen). Auskühlen lassen und nach belieben verziehren. 

Die Kekse eignen sich perfekt für einen Back-Nachmittag mit Kindern :) Meine Tochter hatte sehr viel Spaß beim Ausstechen und dem verzieren der Schneemänner (auch wenn nicht alle immer gleich dick oder groß sind - aber auf den Spaß dabei kommt es ja an).

Montag, 3. Dezember 2012

Die Weihnachtsbäckerei beginnt: Zitronen-Heidesand

Seit ich das erste Mal Heidesand probiert habe, haben sich diese kleinen mürben Kekse zu einer meiner Keks-Favoriten entwickelt. Ich mag ja gerne Vanillekiperl, aber das Formen ...... Da verzier ich lieber, tunke in Schokolade :) Und Heidesand ist dem guten alten Vanillekiperl sehr ähnlich im Geschmack. 
Diesmal gab es noch ein wenig Zitronenaroma dazu ... und der Keks zergeht auf der Zunge. 



Zutaten für Zitronen-Heidesand:
  • 150 g Mehl
  • 50 g feiner Zucker
  • 150 Butter
  • 1 Zitrone unbehandelt
  • 50 g gemahlene Mandeln
  • 3 Pkg Vanillezucker
Schale von der Zitrone fein abreiben. Zucker mit der Butter vermixen. Danach das Mehl, Zitronenschale und die geriebenen Mandeln darunter heben und zu einem Teig verkneten. In Klarsichtfolie einwickeln und 1 Stunde im Kühlschrank kühl stellen. Danach auf einer bemehlten Arbeitsfläche zu einer Stange rollen und jeweils in Scheiben schneiden. Im vorgeheizten Backrohr ca. 20 Minuten bei 130° C Umluft backen. Danach kurz abkühlen lassen und in Vanillezucker drücken.




Welches sind eure Lieblingskkese und was mögt ihr überhaupt nicht backen (bei mir eindeutig Zimtsterne, ich liebe zwar Zimt - aber der Teig ist ein Graus). 

liebe Grüße aus der mehligen Weihnachtsbäckerei :)

Dienstag, 13. November 2012

Geschenke aus der Küche ... Lebkuchensirup

Bei Starbucks hat die Zeit der roten Cups begonnen und somit auch der leckeren Wintersorten. Mein absoluter Liebling ist der Gingerbread Latte. Leider ist der nächste Starbucks 600 km entfernt und ich komme nur bei meinen Heimatbesuchen in den Genuss. Aber warum darauf verzichten ;). Und weil ich Kaffeesirup so toll find, wurde es dem Geburtstagskind auch gleich ins Päckchen gepackt. 

Für 1 Flasche Lebkuchensirup:
  • 300 ml Wasser
  • 170 g Zucker
  • 3 El Lebkuchengewürz
  • etwas Zitronensaft
  • 1 Tl Vanilleextrakt
Alle Zutaten in einem Topf kurz aufkochen lassen und für 20 Min. leicht köcheln lassen.  Danach in eine ausgewaschene Flasche einfüllen und im Kühlschrank lagern.



Montag, 12. November 2012

Geschenke aus der Küche ... gebrannte Mandeln

Zum Geburtstag einer Freundin habe ich mich diesmal für Geschenke aus der Küche entschieden. Passend zur kommenden Weihnachtsmarkt-Zeit fand ich gebrannte Mandeln eine leckere Wahl. Aber nicht einfache gebrannte Mandeln, sonder Honig-Senf-Mandeln nach diesem Rezept. Die Zubereitung ist wirklich einfach und geht so flott. Da braucht man doch gar keine überteuerten Mandeln vom Christkindlmarkt ;) 

Ich hab das Rezept gleich übernommen, nur das ich das Chillipulver weggelassen hab (mag die Beschenkte nicht so gern). 




für 2 kleine Gläser braucht man:
  • 200 g Mandeln bzw. Nüsse nach Belieben
  • 1 EL Butter
  • 30 g Rohrzucker
  • 2 EL Honig
  • 1,5 EL Senf
  • Prise Salz
  • 1 TL Vanillextrakt

Die Butter mit dem Zucker in einer Pfanne schmelzen lassen. Danach den Honig, Vanilleextrakt, Salz und Senf darunter rühren (Achtung Honig beginnt schnell zum kochen, also am besten alles schon vorher vermischen). Gut vermengen und danach die Mandeln unterheben, bis alle gut überzogen sind. Auf einem Backblech gut verstreichen. Im vorgeheizten Ofen bei 175° C für ca. 15 Minuten backen. Danach etwas auskühlen lassen und schon mal auseinander pflücken, damit sie nachher nicht so arg aneinander kleben. Wenn sie komplett ausgekühlt sind in einem Vorratsglas aufbewahren und genießen. 

Die Mandeln werde ich aufjedenfall nochmal machen, aber das nächste Mal mit Zimt statt Senf :) hmmm ...





Montag, 2. Januar 2012

Frohes neues Jahr und ein paar Eindrücke

Ich wünsche euch allen ein frohes neues Jahr, viel Glück, Liebe und Gesundheit in 2012.

Leider komme ich erst jetzt wieder zum posten. Die letzte Woche war toll aber auch anstrengend. Viel gegessen, getrunken und viele Freunde und Verwandte besucht. Eine Woche vor Weihnachten waren wir das Wochenende in München. Silvester haben wir dafür in Ruhe daheim verbracht und von unserer Wohnung aus das tolle Feuerwerk genossen. Hier noch ein paar Eindrücke der letzten Tage von der Handycam. 

 München Christkindlmarkt


Es hat geschneit =)

Prost


Pastinakenschaumsuppe

Schokoküchlein mit Mangopüree und Kokosschaum hmmm...