Am Wochenende habe ich mich mit einer lieben Freundin zum Essen kochen getroffen. Gibt es was besseres als mit Freunden kochen und dabei quatschen und lachen ;) Damit mal etwas anderes als Nudeln und Co. auf den Tisch kommt, haben wir uns für Indisch entschieden. Ich liebe Indisch, aber komm zu selten dazu es zu kochen oder irgendwo essen zu gehen. Allein die vielen verschiedenen Düfte in der Küche .... hmmm. Deswegen war es die perfekte Gelegenheit - die Mitköchin war auch begeistert und mein indisches Kochbuch vom Bücherflohmarkt kam endlich einmal zu Einsatz.
Wir haben uns dann für folgende Rezepte entschieden:
- Gurken-Raita
- Mango-Chutney
- frische Naan Brote
- Gemüse-Curry
- Basmati Reis mit Rosinen
Aufgrund von fehlenden Zutaten haben wir manches etwas abgewandelt. Geschmeckt hat es natürlich trotzdem. Ich schreibe euch aber die Original Rezepte auf.
Gurken-Raita:
- 1 Salatgurke
- 1 Becher Sauerrahm
- 1 Becher Joghurt
- 1/2 Bund Minze
- 1/2 Bund Koriander
- Salz, Pfeffer
Die Salatgurke in kleine Würfel schneiden und die Kräuter fein hacken. Alles in einer Schüssel miteinander vermengen und mind. 30 Minuten ziehen lassen.
Mango-Chutney:
- 1 reife Mango
- 2 kleine Chillis
- 1 handvoll Minzblätter
- 1 handvoll Korianderblätter
- Salz, Pfeffer
- 40 g Chashew Nüsse
- 1 Messerspitze gem. Koriander
Fruchtfleisch aus der Mango lösen und die Chashew Nüsse etwas zerkleinern. Mit den restlichen Zutaten mit dem Stabmixer fein pürieren und mit Salz und Pfeffer abschmecken.
Die restlichen Rezepte folgen in den nächsten Tagen in 2 weiteren Posts.
Danke nochmals an Christina für den lustigen Tag - muss aufjedenfall wiederholt werden :)
Nachdem meine letzen Backunternehmungen schon ein Weilchen her sind (Kekse Mitte Dezember?!) war es endlich wieder Zeit die Küchenmaschine zu holen und den Backofen aufzudrehen. Auf trockenen Kuchen (mangels saisonaler Früchte) hatte ich gar keine Lust, auch nicht auf mächtige Cremetorten. Der Hefeteig hat mich wie immer angelacht. So hab ich mein uraltes österreichisches Süß- und Mehlspeisen-Buch hervorgeholt und mir das Rezept für einen Nussstrudel gesucht. Da ich aber eher auf Mohn steh, hab ich die Füllung geändert. Und bitte keine Rum-Rosinen brrrr ....
Mohnstrudel:
Hefeteig:
- 1/2 Würfel Hefe
- 120 ml Milch
- 250 g Mehl
- 2 El Butter
- 3 EL Zucker
- 1 Ei
- Prise Salz
Füllung:
- 150 g Milch
- 150 g gemahlener Mohn
- 3 El Zucker
- 1 Pkg Vanillezucker
Die Hefe vorsichtig in lauwarmer Milch mit dem Zucker und der Butter auflösen. Mit dem Mehl, Ei und Salz zu einem Teig kneten und ca. 1 Stunde an einem warmen Ort gehen lassen.
In der Zwischenzeit die Milch kurz aufkochen und mit dem restlichen Zutaten gut verrühren. Es sollte eine glatte Masse entstehen, die man gut auf den Teig verstreichen kann. Also eventuell noch etwas Milch dazugeben.
Den Teig nochmals mit Mehl durchkneten und auf einer gut bemehlten Arbeitsfläche zu einem Rechteck ausrollen. Die Füllung auf den ausgerollten Teig verteilen. Die seitlichen Flächen einklappen und den Strudel vorsichtig einrollen. Auf ein Backblech legen und mit einem verquirltem Ei bestreichen. Im vorgeheizten Backrohr bei 180° C für ca. 40 min. goldbraun backen.
Ein ziemlich langer Name für dieses kleine aber feine Dessert. Dieses Jahr fiel die Aufgabe des Dessert für das Weihnachtsmenü auf mich. Nach langem überlegen, entschied ich mich für ein Dessert im Glas. Die Kombination aus dem fluffigen Mousse, dem süß fruchtigen Gelee und dem würzigen Ragout ist einfach perfekt. Da ich die Sachen eher ohne Rezepte und nach eigenen Ideen (und natürlich mit Hilfe des Koch-Mannes) gemacht hab, sind es ungefähre Zutaten-Angaben:
Mohnmousse:
- 1 Ei
- 80 g weiße Schokolade (funkt. auch mit Reismilchschokolade ;))
- 50 g Mohn
- 300 ml Sahne
- 30 g Zucker
- 2 Blatt Gelatine
- 100 ml Milch
- 1 Pkg Vanillezucker
- Gewürze ganz: Zimt, Nelke, Anis, Fenchel
Etwas Milch in einem Topf mit den Gewürzen und dem Vanillezucker aufkochen und danach die Gewürze abseihen. Schokolade im Wasserbad schmelzen und Sahne in einer Schüssel steif schlagen. Die Gelatine in kaltes Wasser legen. In einem Topf Wasser erhitzen und in einer großen Schüssel das Ei mit dem Zucker mind. 5 Minuten über dem Wasserdampf cremig schaumig schlagen. Die geschmolzene Schokolade mit der Milch gut verrühren und die Gelatine darin auflösen. Die Masse mit dem geschlagenen Ei vorsichtig vermengen und den Mohn dazugeben. Nun vorsichtig die geschlagene Sahne nach und nach unterheben. Die Gläser bis zur Hälfte mit dem Mousse füllen und kühl stellen (Am besten am Vortag vorbereiten).
Granatapfel-Gelee:
- 1 Granatapfel
- 2,5 Blätter Gelatine
Granatapfel in der Mitte durchschneiden und mit einem Löffel die Kerne vorsichtig rausklopfen. Ein paar Kerne zur Seite geben und die restlichen in einem Sieb ausdrücken. Es sollte ca. 100 ml Saft entstehen. Falls der Saft nicht süß genug ist, mit etwas Zucker vermischen. Die Gelatine im kalten Wasser einweichen und in einem Topf kurz mit dem Garantapfelsaft erwärmen. Danach in das Glas über das Mohnmousse verteilen, dass eine dünne Schicht entsteht und kühl stellen.
Kumquat-Minz-Ragout:
- 200 ml Orangensaft
- Gewürze: Zimt, Nelke, Anis, Fenchel, 1 halbe Vanilleschote
- 1 Schälchen Kumquats
- frische Minze
- brauner Zucker u Butter für Karamel
- 2 Pkg. Vanillezucker
- 1 EL Maisstärke mit Wasser vermengt
Kumquat gut abwaschen, halbieren und den Kern entfernen. In einem kleinen Topf etwas Butter aufschäumen und die Kumquat kurz darin anrösten. In einer anderen Pfanne etwas Zucker (3-4 EL) karamellisieren lassen. Danach 1 EL Butter und die Gewürze dazugeben und gut durchschwenken. Mit dem Orangensaft aufgießen und kurz mit dem Vanillezucker einkochen. Durch ein Sieb gießen, dass keine Gewürze mehr in dem Saft sind und danach mit der Maisstärke abbinden. Zum Schluss die frische Minze und die Kumquats unterrühren und auf das festgewordene Granatapfelgelee verteilen.
Zum Schluss mit ein paar Minzblättern und Granatapfelkernen dekorieren.
In der Volksschule brachte die Mama einer Mitschülerin zu ihrem Geburtstag immer selbstgemachte Kokoskuppeln mit. Die schmeckten so gut, dass ich sie schon immer selber machen wollte. Da das Backen doch mit Aufwand verbunden ist, hab ich immer auf die fertigen aus dem Supermarkt zurück gegriffen (wobei diese ja auch sehr lecker sind). Dieses Jahr wollte ich aber zur kleinen Weihnachtsfeier im Büro unbedingt welche mitbringen (ansonsten gibt es immer das Spekulatius-Tiramisu). Falls ihr für euren Keksteller Kokosmakronen backt, dann macht gleich ein paar größere mehr dazu, dann erspart ihr euch gleich etwas arbeit ;)
Aufjedenfall sind sie für den ersten Versuch sehr gut gelungen, sie wurden von den Kollegen restlos aufgegessen.
Kokoskuppeln: (ca. 20-22 Stück)
- 2 Eiweiß
- 140 g Staubzucker
- Prise Salz
- 150 g Kokosflocken
- 1 Packung Vanillezucker
- 1 Packung Waffelblätter
- Schokolade zum überziehen
für die Schokocreme:
- 100 g Staubzucker
- 125 g Butter
- 1/2 Packung Schokopudding
- 3 EL Zucker
- 250 ml Milch
- 1 TL Rum
- 70 g Schokolade
Für die Kokos-Makronen das Eiweiß steif schlagen, Zucker dazu geben und weiter schlagen. Die
Kokosraspeln darunter mischen und mit einem Spritzbeutel runde Makronen auf das Backblech spritzen. Im vorgeheizten Rohr bei ca. 150°C für 10-15
Minuten backen (darauf achten das sie nicht zu dunkel werden).
Schokocreme: Vanillepudding nach Anleitung zubereiten und mit einem Schneebesen kalt rühren, dass
keine Haut entsteht. Butter, Staubzucker, Vanillezucker und Rum langsam unter die Puddingmasse rühren. Danach noch die geschmolzene Schokolade unterheben und die Masse 10 Min. kalt stellen.
Im Wasserbad Schokolade schmelzen. Aus den Waffeln und den abgekühlten Kokos-Makronen mit einem Ring Kreise ausstechen. Die Schokocreme in einen Spritzbeutel füllen und auf die Waffelblätter spritzen. Jeweils eine Kokos-Makrone darauf setzen und in die Schokolglasur eintunken. Die Kokoskuppeln kühl lagern, da die Füllung sonst sehr weich wird.