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Dienstag, 21. Januar 2014

Mohnstrudel

Nachdem meine letzen Backunternehmungen schon ein Weilchen her sind (Kekse Mitte Dezember?!) war es endlich wieder Zeit die Küchenmaschine zu holen und den Backofen aufzudrehen. Auf trockenen Kuchen (mangels saisonaler Früchte) hatte ich gar keine Lust, auch nicht auf mächtige Cremetorten. Der Hefeteig hat mich wie immer angelacht. So hab ich mein uraltes österreichisches Süß- und Mehlspeisen-Buch hervorgeholt und mir das Rezept für einen Nussstrudel gesucht. Da ich aber eher auf Mohn steh, hab ich die Füllung geändert. Und bitte keine Rum-Rosinen brrrr ....


 




Mohnstrudel:

Hefeteig:
  • 1/2 Würfel Hefe 
  • 120 ml Milch
  • 250 g Mehl
  • 2 El Butter
  • 3 EL Zucker
  • 1 Ei
  • Prise Salz

Füllung:

  • 150 g Milch
  • 150 g gemahlener Mohn
  • 3 El Zucker 
  • 1 Pkg Vanillezucker


Die Hefe vorsichtig in lauwarmer Milch mit dem Zucker und der Butter auflösen. Mit dem Mehl, Ei und Salz zu einem Teig kneten und ca. 1 Stunde an einem warmen Ort gehen lassen. 

In der Zwischenzeit die Milch kurz aufkochen und mit dem restlichen Zutaten gut verrühren. Es sollte eine glatte Masse entstehen, die man gut auf den Teig verstreichen kann. Also eventuell noch etwas Milch dazugeben. 

Den Teig nochmals mit Mehl durchkneten und auf einer gut bemehlten Arbeitsfläche zu einem Rechteck ausrollen. Die Füllung auf den ausgerollten Teig verteilen. Die seitlichen Flächen einklappen und den Strudel vorsichtig einrollen. Auf ein Backblech legen und mit einem verquirltem Ei bestreichen. Im vorgeheizten Backrohr bei 180° C für ca. 40 min. goldbraun backen. 





Sonntag, 31. März 2013

Ostern: Karottenkuchen mit Orangen-Schoko-Glasur

Noch nichts zum Oster-Kafffee bei der Oma gebacken und ihr habt noch einige Karotten daheim? Dann müsst ihr sofort diesen leckeren und saftigen Karottenkuchen nachbacken. Ihr braucht auch keine Eier oder Butter, denn dieser Kuchen ist vegan!

Normalerweise mache ich zu Ostern immer Bäckereien aus Hefeteig und natürlich den von der Familie geliebten Ei-Aufstrich. Dieses Jahr wollte ich aber unbedingt auch einen gesunden ;) Kuchen machen und hab mich für Karottenkuchen entschieden.
 Entdeckt habe ich das Rezept auf diesem österreichischen Blog. Schaut einmal vorbei, da sind echt tolle Rezepte und Tipps.

Ich habe das Rezept leicht abgewandelt und in einer kleiner Springform gebacken. Ich sag euch der Duft nach dem Backen haut euch um. Da will man sofort ein Stück naschen. Und als kleine Belohnung nach der Fastenzeit habe ich den Kuchen noch mit einer Orangen-Schokoladen-Glasur überzogen. 



Karottenkuchen mit Schokoglasur (22cm Sprinform):

  • 200 g Mehl
  • 150 g Zucker
  • 1 EL Vanillezucker
  • 1 TL Natron
  • 1 TL Backpulver
  • 1 TL Zimt
  • 1/2 Teelöffel Salz
  • 200 g geriebene Karotten (ca. 3 große Karotten)
  • 200 g Soja-Joghurt Natur
  • 100ml Öl 
  • 100 g (1 Tafel) Orangen-Zartbitterschokolade (zB. von Vivani)
Karotten schälen und fein reiben. Mit dem Sojajoghurt und dem Öl in einer Schüssel gut vermengen. Danach Mehl, Zucker, Natron, Backpulver, Zimt und Salz in einer zweiten Schüssel vermengen. Nun die Karottenmischung dazugeben und mit einem Kochlöffel gut unterheben.

Den Backofen in der Zwischenzeit auf 180° C Ober/Unterhitze vorheizen. Eine Backform (ca. 22cm Durchmesser) ausfetten und den Kuchenteig einfüllen und für ca. 35 Minuten backen (Stäbchenprobe).

Die Schokolade im Wasserbad schmelzen und über den ausgekühlten Kuchen verteilen. Mit etw. geriebenen Nüssen verzieren.







Viel Spaß beim vernaschen ;) Was backt ihr Typisches an Ostern?



Hurra! Du hast das Ei gefunden!

Mittwoch, 13. Februar 2013

Ein wenig Ruhe und etwas warmes zum Frühstück: Porridge

Krankheitsbedingt war es hier die letzten zwei Wochen ziemlich ruhig. Leider hat auch uns die Grippewelle voll erwischt und das kranksein wurde reihum weiter gereicht. Ich hoffe wir sind jetzt alle durch und der Frühling kommt endlich bald. 

Deshalb gab es die letzten Tage viel viel Suppe und Schonkost. Nach 4 Tage durchschneien ist es gar nicht so schlimm, wenn man nicht raus kann. Leider haben wir so aber die ganzen Faschingsumzüge verpasst, bei einem wären wir sogar mitgegangen. Irgendwie erwischt es uns immer in der Faschingszeit. Passend dazu wollte ich mich dieses Jahr das erste Mal selber an Krapfen oder Quarkbällchen versuchen, aber das Krankenlager hat dem einen Strich durch die Rechnung gemacht.

Trotzdem gab es zum Frühstück immer etwas narhaftes und wärmendes für den Körper. Seit einem Jahr habe ich die gekochte Form von Haferflocken für mich als Frühstück entdeckt. Auch meine Tochter mag den Brei oder wie es richtig heiß Porridge sehr gerne. Ursprünglich kommt das "Gericht" aus Irland und wird mit feinblättrigen Haferflocken gekocht. Ich nehm jedoch gern die 5-Korn-Flockenmischung von Alnatura, weil da auch Körner und Leisamen enthalten sind. Meistens gebe ich noch Banane oder geriebenen Apfel für die Süße hinein. Das tolle an diesem Brei ist eben, dass man ihn so gestalten kann wie man will. Im Sommer esse ich ihn dann gern mit einem Klecks Joghurt und frischen Beeren. Achja Zimt darf auch nicht fehlen ;)

Wenn ich am Morgen mal nicht soviel Zeit habe Porridge frisch zu kochen, dann weiche ich Flocken am Vortag in etwas Wasser oder Milch ein und brauch es am nächsten Tag nur noch etwas warm machen. Also auch ideal zum in die Arbeit mitnehmen. 


Zutaten für Porridge:
  • 1/2 Tasse Haferflocken (oder was ihr möchtet)
  • 1 Tasse Wasser (oder halb mit Milch)
  • Früchte nach Belieben
  • Honig od etw. zum Süßen

Die Haferflocken in einem Topf kurz anrösten und mit dem Wasser aufgießen. Das ganze ca. 5 Minuten kochen bis ein Brei entsteht.Wer mag reibt zb einen Apfel rein od. schneidet eine Banane dazu und kocht sie mit. So muss man das ganze auch nicht extra süßen. Den fertigen Brei mit Obst und Nüssen nach Wahl verfeinern. 

Fertig ist ein gesundes und sättigendes Frühstück für den Winter.



Donnerstag, 6. Dezember 2012

PAMK Teil 2 : Mini-Panettone mit Schokorosinen

Zuerst dachte ich an Brownies oder Weihnachtsmuffins, aber das war mir zu "alltäglich" und warum nicht mal ein Weihnachtsgebäck aus anderen Ländern probieren. Ich mag Panettone sehr gern, nur finde ich das Zitronat und Co. ganz furchtbar. Also habe ich mir ein halbwegs einfaches Panettone-Rezept rausgesucht (welches auch super funktioniert hat). Die Früchte habe ich einfach durch Schokorosinen ausgetauscht, damit noch etwas Schokoladiges dabei ist.
 

Mini-Panettone mit Schokorosinen
ergibt ca. 8 Stück
  •  300g Mehl
  • 75 g Zucker
  • 1/2 Würfel Hefe
  • 125 ml lauwarme Milch
  • 60 g Butter
  • 2 Eier
  • Prise Salz
  • 1/2 TL Muskat und Zimt
  • Abrieb einer Zitrone
  • 100 g Schokorosinen
Mehl mit dem Zucker mischen, Hefe in 2 EL lauwarmer Milch auflösen und zu einem Vorteig verkneten. Ca 15 Minuten an einem warmen Ort gehen lassen.

Butter in der restlichen Milch schmelzen. Eier und Gewürze unterrühren und zum Vorteig geben. Zu einem glatten Teig verkneten und ca. 30 Minuten gehen lassen. Förmchen (ich habe Souffle-Förmchen genommen) einfetten bzw. mit Backpapier auskleiden. 

Die Schokorosinen unter den Teig heben und in die Förmchen füllen (am Besten mit einem Löffel, da der Teig recht flüssig ist). Nochmals für 25 Minuten gehen lassen. Danach kreuzweise mit einem Messer an der Oberfläche einschneiden. Im vorgeheizten Backrohr bei 175° C ca. 20 Minuten backen. Auskühlen lassen und mit Puderzucker bestäuben.





Und ja ich hab endlich eine gscheite Cam :)

Donnerstag, 23. August 2012

Ausprobiert: vegane Bananen-Pancakes

Pancakes sind ein beliebtes Frühstück fürs Wochenende wenn man mal mehr Zeit hat. Besonders liebe ich Blaubeer-Pancakes (diese zb). Blöd wenn man weder Eier noch Blaubeeren daheim hat. Kurz im Internet gesurft und auf diese Rezept von Julia gestoßen. Beim Rezept habe ich normales Dinkelmehl verwendet sowie das Eiweißpulver und das Kakaopulver weggelassen.


Bananen-Pancakes

Zutaten:
  • 1 Becher Dinkelvollkornmehl
  • 1 Tl Zimt
  • 1 Prise Salz
  • 2 Tl Backpulver
  • 1 El gemahlene Leinsamen
  • 1 reife Banane
  • 1 Becher Sojamilch
Banane in einer Schüssel zerquetschen und mit der Milch mischen. In einer anderen Schüssel die trockenen Zutaten miteinander vermischen und zur Bananenmilch dazu geben. Eine Pfanne einölen und die Pancakes von beiden Seiten backen.

Bei uns gab es dazu noch ein paar Bananenscheiben und Erdnussmus mit Leinsamen. Geschmeckt haben sie uns gut. Aber durch die zerquetschten Bananen waren sie sehr mächtig und eher fester. Nach 2,5 Stück war ich richtig satt :) Wird es aber sicher mal wieder geben. In einigen amerikanischen Varianten gibt man oft noch einen Löffel Öl in den Teig.