Letzte Woche war wieder mein Lieblings-Tag des Jahres ... mein Geburtstag :D. Fürs süße Buffet wollte ich diesmal etwas Neues ausprobieren. Als großer Käsekuchen-Fan bin ich auf diesen Chocolate Cheesecake von Fanfarella gestoßen. Auf Instagram und Co. hab ich schon einige gesehen, die diesen Kuchen nachgebacken haben. Deswegen dachte ich er wäre eine gute Ergänzung zu den fruchtigen Ribisel-Streusel-Muffins und dem Lavendel-Creme Brûlée.
Das Rezept zum Kuchen findet ihr hier. Ich habe den Kuchen in einer 22cm Springform gebacken, somit war der Teig etwas höher. Bis jetzt habe ich meine Käsekuchen immer mit Topfen und Sahne gebacken, deswegen hat es mich auch interessiert wie die Version mit Frischkäse schmeckt.
Ich kann den Kuchen jedem Schokoholic empfehlen, aber ich glaub mehr als 1 Stück schafft man absolut nicht, da der Kuchen sehr mächtig und extrem schokoladig ist ;)
Chocolate Cheesecake:
- 125 g Butter
- 175 g Mehl
- 60 g Staubzucker
- 200 g Zartbitter Schokolade (hatte 72% Schokolade)
- 2 Eier
- 4 Packungen Frischkäse Doppelrahm (ca. 600g)
- 120 g Zucker
- 1 Pkg Vanillezucker
- 2 El Mehl
Aus Butter, Mehl und Staubzucker einen Mürbteig kneten und in eine Tarteform oder Springform legen. Diesen im vorgeheizten Rohr bei 170°Umluft für ca. 10 min backen.
Die Schokolade im Wasserbad schmelzen und etwas abkühlen lassen.
Danach den Frischkäse mit Zucker, Vanillezucker und Eidotter gut verrühren. Aus dem Eiklar Schnee schlagen. Zum Frischkäse nun die geschmolzene Schokolade und das Mehl untermengen und am Schluss den Eischnee unterheben. In die Backform gießen und für ca. 50-60 Minuten backen.
Gut auskühlen lassen (Masse ist relativ wabbelig wenn man sie aus dem Ofen nimmt) und mit Kakaopulver bestäuben.
Endlich gibt es schöne reife und fruchtige Erdbeeren , die Saison ist im vollgen Gange und man kann auch wieder selber auf den Erdbeerfeldern pflücken gehen. Im Moment gibt es bei mir kein Frühstück, Snack oder Nachtisch ohne Erdbeeren.
Am Vatertag wurde auch bei uns der Grill angeheizt und als leichtes und fruchtiges Dessert hab ich mich für ein Erdbeertiramisu im Glas entschieden. Nach dem üppigen Essen ist meist ein kleines Dessert genau richtig und hat die perfekte Größe (und es sieht natürlich noch toller aus als in einer großen Form ;))
Zutaten für das Erdbeertiramisu:(ca. 8 Gläser)
- 250 g Mascarpone
- 250 g Topfen
- 100 ml Sahne
- 50 g Staubzucker
- Mark einer 1/2 Vanilleschote
- 300 g Erdbeeren + 4 Stück zur Deko
- ungesüßtes Kakaopulver
- Biskotten
- 100 ml Kaffee
Erdbeeren waschen, Strunk entfernen und in Scheiben schneiden. Den Topfen mit der Mascarpone, dem Staubzucker und dem Vanillemark cremig rühren (wer mag gibt noch nen etwas Likör dazu).
Die Sahne steif schlagen und unterheben. 4 Erdbeerscheiben seitlich an das Glas legen und in die Mitte ein paar zerkleinerte Biskotten-Stücke. Diese mit etwas Kaffee beträufeln und danach eine Schicht von der Creme. Danach die Zutaten im Glas hoch schichten: Erdbeeren, Creme, Biskotten mit Kaffee, Creme, Erdbeeren, Creme - wie es sich im Glas ausgeht. Am Schluss mit Kakaopulver bestäuben und als Dekoration eine halbe Erdbeere drauf legen. Ein paar Stunden im Kühlschrank ziehen lassen.
Endlich kommen die ersten warmen Tage und die Sonne strahlt. Das heißt es wird langsam Zeit für ein Picknick im Freien. Und was passt da besser, als diese kleinen Mini Gugl als süßes Finger Food.
Dank Eduscho habe ich auch endlich eine Silikonform für süße Mini Gugl. Am Wochenende wurde die Form natürlich gleich ausprobiert und hat auch super funktioniert. Ich habe zwei Sorten an Gugl gebacken: 1x Marmor Gugl und 1x Zitrone Mohn Gugl (Rezept folgt noch).
Bei den Marmor Gugl habe ich das beigelegte Rezept ausprobiert. Die kleinen Kuchen sind natürlich auch perfekt für ein Partybuffet oder einen Kindergeburtstag für kleine Kinderhände :) Toll ist auch, dass der Teig sehr schnell angerührt und gebacken ist, also auch geeignet für spontan angekündigten Besuch.
Zutaten für 20 Mini Marmor Gugl:
- 100 ml Milch
- 30 ml Öl
- 1 Ei
- 60 g Zucker
- 1Pkg Vanillezucker
- 1 Prise Salz
- 130 g Mehl
- 1/2 TL Backpulver
- Abrieb einer 1/2 Bio-Zitrone
- 20 g Kakaopulver + 1 EL Milch
Ei mit Öl, Milch, Zucker, Vanillezucker, Zitronenabrieb und Prise Salz in einer Schüssel gut verrühren. Mehl mit dem Backpulver verrühren und unter die Masse heben. Die Hälfte vom Teig in die Förmchen füllen. Den Rest mit dem Kakaopulver und 1 EL Milch verrühren und ebenfalls in die Förmchen füllen.
Im vorgeheizten Rohr für 10 Min. bei 180° C backen und auskühlen lassen. Mit etwas Staubzucker bestreuen.
Nachdem meine letzen Backunternehmungen schon ein Weilchen her sind (Kekse Mitte Dezember?!) war es endlich wieder Zeit die Küchenmaschine zu holen und den Backofen aufzudrehen. Auf trockenen Kuchen (mangels saisonaler Früchte) hatte ich gar keine Lust, auch nicht auf mächtige Cremetorten. Der Hefeteig hat mich wie immer angelacht. So hab ich mein uraltes österreichisches Süß- und Mehlspeisen-Buch hervorgeholt und mir das Rezept für einen Nussstrudel gesucht. Da ich aber eher auf Mohn steh, hab ich die Füllung geändert. Und bitte keine Rum-Rosinen brrrr ....
Mohnstrudel:
Hefeteig:
- 1/2 Würfel Hefe
- 120 ml Milch
- 250 g Mehl
- 2 El Butter
- 3 EL Zucker
- 1 Ei
- Prise Salz
Füllung:
- 150 g Milch
- 150 g gemahlener Mohn
- 3 El Zucker
- 1 Pkg Vanillezucker
Die Hefe vorsichtig in lauwarmer Milch mit dem Zucker und der Butter auflösen. Mit dem Mehl, Ei und Salz zu einem Teig kneten und ca. 1 Stunde an einem warmen Ort gehen lassen.
In der Zwischenzeit die Milch kurz aufkochen und mit dem restlichen Zutaten gut verrühren. Es sollte eine glatte Masse entstehen, die man gut auf den Teig verstreichen kann. Also eventuell noch etwas Milch dazugeben.
Den Teig nochmals mit Mehl durchkneten und auf einer gut bemehlten Arbeitsfläche zu einem Rechteck ausrollen. Die Füllung auf den ausgerollten Teig verteilen. Die seitlichen Flächen einklappen und den Strudel vorsichtig einrollen. Auf ein Backblech legen und mit einem verquirltem Ei bestreichen. Im vorgeheizten Backrohr bei 180° C für ca. 40 min. goldbraun backen.
Ein ziemlich langer Name für dieses kleine aber feine Dessert. Dieses Jahr fiel die Aufgabe des Dessert für das Weihnachtsmenü auf mich. Nach langem überlegen, entschied ich mich für ein Dessert im Glas. Die Kombination aus dem fluffigen Mousse, dem süß fruchtigen Gelee und dem würzigen Ragout ist einfach perfekt. Da ich die Sachen eher ohne Rezepte und nach eigenen Ideen (und natürlich mit Hilfe des Koch-Mannes) gemacht hab, sind es ungefähre Zutaten-Angaben:
Mohnmousse:
- 1 Ei
- 80 g weiße Schokolade (funkt. auch mit Reismilchschokolade ;))
- 50 g Mohn
- 300 ml Sahne
- 30 g Zucker
- 2 Blatt Gelatine
- 100 ml Milch
- 1 Pkg Vanillezucker
- Gewürze ganz: Zimt, Nelke, Anis, Fenchel
Etwas Milch in einem Topf mit den Gewürzen und dem Vanillezucker aufkochen und danach die Gewürze abseihen. Schokolade im Wasserbad schmelzen und Sahne in einer Schüssel steif schlagen. Die Gelatine in kaltes Wasser legen. In einem Topf Wasser erhitzen und in einer großen Schüssel das Ei mit dem Zucker mind. 5 Minuten über dem Wasserdampf cremig schaumig schlagen. Die geschmolzene Schokolade mit der Milch gut verrühren und die Gelatine darin auflösen. Die Masse mit dem geschlagenen Ei vorsichtig vermengen und den Mohn dazugeben. Nun vorsichtig die geschlagene Sahne nach und nach unterheben. Die Gläser bis zur Hälfte mit dem Mousse füllen und kühl stellen (Am besten am Vortag vorbereiten).
Granatapfel-Gelee:
- 1 Granatapfel
- 2,5 Blätter Gelatine
Granatapfel in der Mitte durchschneiden und mit einem Löffel die Kerne vorsichtig rausklopfen. Ein paar Kerne zur Seite geben und die restlichen in einem Sieb ausdrücken. Es sollte ca. 100 ml Saft entstehen. Falls der Saft nicht süß genug ist, mit etwas Zucker vermischen. Die Gelatine im kalten Wasser einweichen und in einem Topf kurz mit dem Garantapfelsaft erwärmen. Danach in das Glas über das Mohnmousse verteilen, dass eine dünne Schicht entsteht und kühl stellen.
Kumquat-Minz-Ragout:
- 200 ml Orangensaft
- Gewürze: Zimt, Nelke, Anis, Fenchel, 1 halbe Vanilleschote
- 1 Schälchen Kumquats
- frische Minze
- brauner Zucker u Butter für Karamel
- 2 Pkg. Vanillezucker
- 1 EL Maisstärke mit Wasser vermengt
Kumquat gut abwaschen, halbieren und den Kern entfernen. In einem kleinen Topf etwas Butter aufschäumen und die Kumquat kurz darin anrösten. In einer anderen Pfanne etwas Zucker (3-4 EL) karamellisieren lassen. Danach 1 EL Butter und die Gewürze dazugeben und gut durchschwenken. Mit dem Orangensaft aufgießen und kurz mit dem Vanillezucker einkochen. Durch ein Sieb gießen, dass keine Gewürze mehr in dem Saft sind und danach mit der Maisstärke abbinden. Zum Schluss die frische Minze und die Kumquats unterrühren und auf das festgewordene Granatapfelgelee verteilen.
Zum Schluss mit ein paar Minzblättern und Granatapfelkernen dekorieren.