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Mittwoch, 1. April 2015

Bärlauch-Topfen-Nockerl mit Tomatensauce

Offziell hat der Frühling ja bereits begonnen, auch wenn das Wetter da nicht ganz mitmacht. Trotzdem gibt es endlich den ersten Bärlauch! Da konnte ich im Geschäft auch nicht wiederstehen. Diesmal wollte ich etwas neues ausprobieren (als Bärlauchpesto) und hab mich für Topfen-Nockerl entschieden. Gute Wahl denn die Nockerl schmecken zusammen mit der selbstgemachten Tomatensauce super. Wenn ihr noch andere gute Bärlauch Rezepte für mich habt, dann bitte her damit :) 






Bärlauch-Topfen-Nockerl mit Tomatensauce (ca. 2-3 Portionen):
  • 250 g Topfen
  • handvoll frischer Bärlauch
  • 4 EL Gries
  • 2 EL Semmelbrösel
  • 1 Ei
  • Salz
  • 2 Dosen Cocktail-Tomaten
  • 1 Zwiebel
  • 1 Knoblauchzehe
  • Balsamico Essig
  • 2 TL Zucker
  • Salz, Pfeffer
  • getrocknete Kräuter italienisch

Für die Nockerl den Bärlauch fein hacken. In einer Schüssel mit dem Topfen, Gries, Semmelbrösel und Ei gut vermengen und mit Salz würzen. 1 Stunde im Kühlschrank ziehen lassen. 


Für die Tomatensauce die Zwiebel und den Knoblauch fein hacken. In einem Topf mit Olivenöl anschwitzen und mit Balsamico-Essig ablöschen. Danach etwas Zucker dazugeben und kurz karamelisieren. Nun die Dosentomaten aufgießen, Zucker und Gewürze dazugeben und aufkochen lassen. Die Sauce in den Mixer geben (hab hier den Kennwood Smoothie Maker benutzt) und alles fein pürieren. Die Tomatensauce nochmals abschmecken und für ca. 30 Min. leicht köcheln lassen. Wer es bissl schärfer mag, gibt noch einige Spritzer Tabasco dazu. 

Die Topfenmasse mit 2 Esslöffel zu Nockerl formen und für ca. 10 Min im heißen Wasser sieden lassen. Die Nockerl sind fertig, wenn sie an der Oberfläche schwimmen. Gemeinsam mit der Tomatensauce servieren (wer mag reibt noch etwas Parmesan darüber). 



Donnerstag, 5. März 2015

österreichische Krautfleckerl

Nach einer längeren Blog- und Urlaubspause gibts mal wieder ein Rezept für euch. Letzte Woche gab es die letzte Gemüsekiste vor der Winterpause. Und darin typisch für diese Jahreszeit war auch ein Kopf Weißkohl. Ich mag ja gerne Sauerkraut, aber das wäre mir etwa zu aufwendig gewesen. 
Deshalb hab ich mich für ein typisch österreichisches Gericht entschieden: Krautfleckerl. 
Fleckerl sind eine österreichische Nudelsorte die aussieht wie kleine Quadrate - "Fleckerl" halt ;). Viele mischen unter das Rezept auch gewürfelten Speck, welchen ich hier weggelassen habe.





Krautflecker für ca. 6 Personen:
  • 1 Kopf Weißkraut (ca. 800 g)
  • 250 g Fleckerlnudel (ohne Eier, dann ist das Gericht auch vegan)
  • 1 El Zucker
  • 1 große Zwiebel
  • 1 kleine Knoblauchzehe
  • 300 ml Gemüsesuppe
  • Pfeffer, Salz und Kümmel
  • Majoran od. Schnittlauch

Den  Kohl teilen und in kleine Quadrate ca. 1x1cm schneiden. Zwiebeln und Knoblauch fein würfeln. Zwiebeln in Öl gut anschwitzen, dann den Kohl und den Knoblauch dazugeben und langsam anbraten. Danach den Zucker drüber streuen und das ganze etwas karamelisieren lassen. Mit Salz, Pfeffer und frischem Kümmel würzen und mit der Suppe aufgießen. Das ganze ca. 30 min köcheln lassen bis der Kohl eine bissfeste Konsitenz hat. Frischen Majoran od. Schnittlauch (weil bei mir nix anderes daheim) daruntermengen und nochmals abschmecken. Mit frischen grünem Salat servieren.




Montag, 18. August 2014

Kartoffel-Zucchini-Gratin ... sehr herbstlich

Der Sommer neigt sich dem Ende zu ... Sommer? Welcher Sommer? Wir haben hier leider von diesem Sommer kaum was gemerkt. Ein Tag 30 Grad, die nächsten 4 Tage kalt und regnerisch mit Ungewittern :( Der Bikini wurde nicht oft ausgepackt, auf die Berge ging es leider auch sehr selten. 
Kein Wunder das man eher Lust auf warme Speisen hat als auf frische leichte Salate. Eine Decke und eine Tasse Tee ist am Abend oft angebrachter als im dünnen Kleid auf der Terrasse mit einem Cocktail zu sitzen .... aber ändern kann man es ja leider eh nicht. 
Für alle Leidensgenossen (die auch mieses Wetter haben) gibt es heut dieses feine Gratin - natürlich kann man es auch zum Grillen an einem lauen Sommerabend servieren ;)



Kartoffel-Zucchini-Gratin:
  • 4-5 große Kartoffeln
  • 2 Zucchinis
  • 1 Frühlingszwiebel
  • 200 ml Sahne
  • geriebener Käse
  • Salz, Pfeffer, frische Kräuter


Die Kartoffeln schälen und in dünne Scheiben schneiden, ebenfalls die Zucchini. Die Frühlingszwiebel klein würfeln und die Kräuter fein hacken. In einer Auflaufform abwechselnd die Kartoffeln mit den Zucchini schichten, danach die Zwiebel darüber streuen und alles etwas salzen. Die Sahne kurz mit Salz, Pfeffer und frischen Kräutern aufkochen und über das Gemüse gießen. Geriebenen Käse darüber streuen und bei 180°C für ca. 40 Minuten backen.

Mittwoch, 16. Juli 2014

sommerlicher Kichererbsen-Salat mit Pinienkernen

Im Sommer sind leichte und schnell zubereitete Salate das ideale Essen, egal ob Mittag, Abend oder zb als Beilage zum Grillen. Deshalb variiere ich gerne immer wieder die Zutaten und probier gern neue Sachen im Salat. Im Moment stehen Kichererbsen wieder hoch im Kurs - und warum nicht einfach als Salat. Gerne geb ich in die Salate eingelegtes Gemüse wie getrocknete Tomaten oder Artischocken. Mein absolutes Highlight sind aber geröstete Pinienkerne. Die geben dem Ganzen nochmal einen besonderen Geschmack.







sommerlicher Kichererbsen-Salat:
  • 3 Tomaten
  • Gurke
  • 1 Frühlingszwiebel
  • 5 Stück getrocknete Tomaten
  • 2 EL eingelegte Artischocken
  • 1 Dose Kichererbsen (vorgekocht)
  • 1 EL Zitronensaft
  • 2 EL frisch gehackte Petersilie
  • Öl, Essig, Salz u Pfeffer
  • 2 EL Pinienkerne

Die Zwiebel und eine Tomate klein schneiden und in einer Pfanne etwas anrösten. Die restlichen Zutaten klein schneiden und mit den angeschwitzen Tomaten/Zwiebeln mischen. Die Dose Kichererbsen ableeren und kurz abbrausen. Zum Salat dazu geben, mit frischen Kräutern würzen und Zitronensaft, Öl, Essig, Salz, Pfeffer mischen und abschmecken. Die Pinienkerne in einer Pfanne ohne Öl kurz anrösten und über den Salat streuen. Auch Oliven, eingelegte Paprika oder zb. Rucola passt gut dazu. 

Wir haben den Salat mit gegrilltem Halloumi und selbst gemachten Knoblauch-Brot gegessen.  




Sonntag, 2. Februar 2014

Indisch gekocht (Teil 3) - Gemüse-Curry und Basmati-Reis mit Rosinen

Die letzten 2 Rezepte von unserem indischen Kochtag waren ein Gemüse-Curry und ein Basmati-Reis mit Rosinen und Mandeln, von dem ich immer noch so begeistert bin. Den wird es aufjedenfall jetzt öfters geben. Die Süße der Rosinen passt super zum würzigen Curry. 


Das Curry war eher eine Eigenkreation, hat aber trotzdem sehr gut geschmeckt. Ich benutze gerne eine Gewürzmischung aus dem Bioladen "BIO Basic Dal Masala". Normalerweise wird dies für Linsen od. Bohnengerichte benutzt, aber ich mag es auch sehr gerne für Gemüse-Currys. 






Gemüse-Curry:
  • 1 kleine Zwiebel
  • 1 Knoblauchzehe
  • 2 TL Dal Gewürzmischung (zB. diese hier)
  • 1 Melanzani
  • 1 Zucchini
  • 1 Dose Kokosmilch od. Wasser zum aufgießen und Joghurt dazu
  • Salz, Pfeffer

Zwiebel und Gemüse in kleine Würfel schneiden. In einer Pfanne Ghee od. etwas Öl erhitzen und die Zwiebeln, den gehackten Knoblauch und die Gewürze scharf anbraten. Danach das Gemüse hinzufügen und kurz mitrösten. Mit der Kokosmilch aufgießen und köcheln lassen, bis das Gemüse gar ist. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. Wer keine Kokosmilch hat, gießt das Gemüse mit Wasser auf und gibt für das cremige noch etwas Joghurt dazu. 




Basmati-Reis mit Rosinen:
  • 250 g Basmati-Reis
  • 1 kleine Zwiebel
  • 1 Knoblauzehe
  • 500 ml Wasser
  • 30 g Rosinen
  • 20 Mandelsplitter
  • 1 Zimtstange, 5 getrocknete Nelkenstangen, 5 Kardamomkapseln

Die Zwiebel und und den Knoblauch fein hacken. In einem Topf Öl erhitzen und die Zwiebeln und den Knoblauch anschwitzen. Danach die Gewürze dazugeben und weiter rösten. Den Reis in den Topf geben und 2-3 Minuten anbraten (bis er weiß wird). Danach mit dem Wasser aufgießen und sobald das Wasser kocht Temperatur runter drehen. Nach 10-15 Minuten (je nach Reis) kurz vor Ende der Garzeit die Rosinen und die Mandeln darunter heben.   

Dienstag, 28. Januar 2014

Indisch gekocht (Teil 1) - Gurken-Raita und Mango-Chutney

 Am Wochenende habe ich mich mit einer lieben Freundin zum Essen kochen getroffen. Gibt es was besseres als mit Freunden kochen und dabei quatschen und lachen ;) Damit mal etwas anderes als Nudeln und Co. auf den Tisch kommt, haben wir uns für Indisch entschieden. Ich liebe Indisch, aber komm zu selten dazu es zu kochen oder irgendwo essen zu gehen. Allein die vielen verschiedenen Düfte in der Küche .... hmmm. Deswegen war es die perfekte Gelegenheit - die Mitköchin war auch begeistert und mein indisches Kochbuch vom Bücherflohmarkt kam endlich einmal zu Einsatz.

Wir haben uns dann für folgende Rezepte entschieden:

  • Gurken-Raita
  • Mango-Chutney
  • frische Naan Brote
  • Gemüse-Curry
  • Basmati Reis mit Rosinen
 



Aufgrund von fehlenden Zutaten haben wir manches etwas abgewandelt. Geschmeckt hat es natürlich trotzdem. Ich schreibe euch aber die Original Rezepte auf. 

Gurken-Raita:
  • 1 Salatgurke
  • 1 Becher Sauerrahm
  • 1 Becher Joghurt
  • 1/2 Bund Minze
  • 1/2 Bund Koriander
  • Salz, Pfeffer

Die Salatgurke in kleine Würfel schneiden und die Kräuter fein hacken. Alles in einer Schüssel miteinander vermengen und mind. 30 Minuten ziehen lassen. 



Mango-Chutney:
  • 1 reife Mango
  •  2 kleine Chillis
  • 1 handvoll Minzblätter
  • 1 handvoll Korianderblätter
  • Salz, Pfeffer
  • 40 g Chashew Nüsse
  • 1 Messerspitze gem. Koriander
Fruchtfleisch aus der Mango lösen und die Chashew Nüsse etwas zerkleinern. Mit den restlichen Zutaten mit dem Stabmixer fein pürieren und mit Salz und Pfeffer abschmecken. 


Die restlichen Rezepte folgen in den nächsten Tagen in 2 weiteren Posts. Danke nochmals an Christina für den lustigen Tag - muss aufjedenfall wiederholt werden :)

Mittwoch, 16. Oktober 2013

Kürbisgulasch

Kürbis ist einfach ein so tolles Lebensmittel, da es sich in allen möglichen Gerichten unterbringen lässt. Und damit ich auch ja keines auslasse, bekommt ihr heute das Kürbisgulasch-Rezept von meinem Mann. Die perfekte vegetarische Alternative zum typischen Rindsgulasch und schmeckt mind. genauso gut ;)
Bei uns gab es als Beilage Semmelknödel, aber es passt auch ein frisches Brot oder Spätzle sehr gut dazu. 

Für das Rezept empfehle ich mal wieder den Hokkaido Kürbis, da dieser sehr gut seine Form behält und nicht zerfällt wie andere Kürbissorten.



Kürbisgulasch (für ca. 4-5 Personen):
  • 1 Hokkaido Kürbis (ca. 1kg)
  • kleines Bund Suppengemüse
  • 2 Zwiebel
  • 2 EL Tomatenmark
  • 1 Liter Wasser
  • 100 ml passierte Tomaten
  • 1 EL Paprikapulver
  • Lorbeerblätter, 3 Wachholderbeeren
  • 1 EL Lazlos Gulaschgewürz von SONNENTOR
  • Salz, Pfeffer, Petersilie, ..
  • Rotwein zum Ablöschen

Hokkaido aushöhlen und in kleine mundgerechte Stücke schneiden. Zwiebel und Suppengemüse schälen und ebenfalls klein würfeln. Die Abschnitte vom Kürbis, die Innereien sowie die restlichen Schalen vom Gemüse in 1 Liter kaltem Wasser in einem Topf aufsetzen. Lorbeerblätter und Wachholderbeeren dazugeben und langsam aufkochen lassen. Ist der Topf mit den Anschnitten aufgekocht, den Inhalt abschütten und den Fonds auf die Seite stellen.

In einem großen Topf Zwiebel anschwitzen und danach das klein geschnitte Gemüse und den Kürbis dazugeben und gut anrösten.  Danach das Tomatenmark dazugeben und nochmals anrösten. Paprikapulver darüber geben und das Ganze kurz umrühren. Mit etwas Rotwein ablöschen und verkochen. Mit den passierten Tomaten aufgießen und mit den restlichen Gewürzen langsam köcheln. Jetzt immer wieder das Gulasch mit dem Kürbisfond aufgießen und köcheln bis der Kürbis gar ist (ca. 15-20 Minuten). Am Schluss nochmal abschmecken und zu einer Beilage nach Wahl servieren. 


Montag, 30. September 2013

Kürbisgnocchi mit Zitronenthymian-Butter

Kein Wochenendeinkauf ohne ein Kürbis im Einkaufswagen ... Ich komm einfach nicht an ihnen vorbei, meine geliebten Kürbisse. Solange noch Saison ist, muss es einfach ausgenutzt werden. Seid ihr auch so Kürbis-Süchtig wie ich :) 

Und damit ich auch ja kein Gericht auslasse, hab ich das 1. Mal in meinem Leben Gnocchi selbst gemacht. Praktisch natürlich wenn man ein Gnocchibrett im Haus hat und vom gelernten Koch-Mann erklärt bekommt, wie das Formen genau funktioniert (Jaaaa sie haben die kleine Delle und die Rillen *stolzbin*). Die Zubereitung dauert zwar etwas länger und es mit Arbeit verbunden, aber aufjedenfall lecker. 


Typisch für Kürbisgnocchi ist es sie vor dem Servieren in einer Salbei-Butter zu schwenken. Leider hatte ich keinen frischen Salbei daheim und hab stattdessen Zitronenthymian vom Balkon genommen. Es war nicht schlecht aber dann doch recht zitronig, dass nächste Mal hol ich mich vorher Salbei.




Zutaten für die Kürbisgnocchi (ergab 70 Stück):
  • 1 kg Hokkaido-Kürbis
  • 100 g Nudelmehl (auch Hartweizendunst genannt)
  • 2 Eigelb
  • 2 El Stärke
  • 1 EL Salz
  • Pfeffer, Muskat
  • 100 g geriebener Parmesan

Den Kürbis schälen und Kerne herauslösen. Danach in kleine Spalten schneiden, ein wenig salzen und im vorgeheizten Rohr bei 180° C für 20 Min. backen.  So verdampft die Flüßigkeit im Kürbis (also nicht kochen). 

Die Kürbisspalten durch eine Presse drücken oder mit dem Kartoffelstampfer pürieren. Die restlichen Zutaten dazugeben und zu einem geschmeidigen Teig verkneten. Eine halbe Stunde in den Kühlschrank stellen. 

Den Teig auf etwas Nudelmehl zu einer 1 cm dicken Rolle ausrollen und in ca. 2 cm große Stücke schneiden. Ein Stück in der Hand zu einer Kugel formen und in etwas Nudelmehl wälzen. Jetzt kommt das Gnocchibrett zum Einsatz :) Die Kugel auf das Brett legen und mit dem Daumen die Kugel in der Mitte etwas eindrücken. Danach das Gnoccho vorsichtig auf die andere Seite nach vorne rollen. Gleichzeitig wird die Mulde zusammengedrückt und das Rillenmuster entsteht auf der Rückseite. (Wer kein solches Brett besitzt, kann auch mit den Zinken einer Gabel auf die Gnocchi drücken, um das typische Muster zu bekommen).



Die geformten Gnocchi auf ein Backblech legen und für 10 Min im Ofen bei 100°C backen. Das sorgt dafür, dass die Gnocchi nachher beim Kochen nicht glitschig werden. 

Die fertigen Gnocchi jetzt im siedenen Salzwasser kochen bis sie an der Oberfläche schwimmen (dauert ca. 5 Min). In einer Pfanne etwas Butter mit Thymian schmelzen. Gnocchi aus dem Wasser schöpfen und sofort in der Butter durchschwenken. Mit frischem Parmesan servieren.



Montag, 23. September 2013

herbstliche Kürbis-Lasagne

Endlich hat die Kürbissaison begonnen <3 Von Kürbis bekomm ich nämlich nicht genug und versuch in jedem Gericht Kürbis unterzubringen (siehe hier, hier, hier und noch viel mehr).  Diesmal ist es eine vegetarische Lasagne mit Kürbissugo geworden und schmeckt einfach himmlisch hmmm.

 
Kürbis-Lasagne:
  • 1,5 kg Kürbis (zB. Butternuss)
  • 2 Dosen gewürfelte Tomaten
  • 1 Zwiebel
  • 1 Knoblauchzehe
  • 4 Zweige Thymian
  • 2 EL Tomatenmark
  • Salz, Pfeffer, Paprikapulver
  • 40 g Butter
  • 40 g Mehl 
  • 300 ml Milch + 300 ml Suppe
  • Muskat
  • Lasagneblätter
  • geriebener Käse + 1 Kugel Mozarella

Den Kürbis schälen und in kleine Würfel schneiden. Zwiebel und Knoblauch fein hacken. Öl erhitzen und die Zwiebel kurz anschwitzen. Danach die Kürbiswürfel dazugeben und mit dem Thymian mitrösten. Ca. 6 El von den Kürbiswürfeln beiseite stellen. Das Tomatenmark und Gewürze untermischen, kurz anschwitzen und danach mit den Dosentomaten aufgießen. Das Ganze ca. 10 Min kochen lassen. 


Für die Bechamel-Sauce die Butter in einem Topf schmelzen. Danach das Mehl dazugeben und gut verrühren. Den Topf von der Platte nehmen und die Hälfte der Flüßigkeit dazugeben. Mit einem Schneebesen gut umrühren das keine Klumpen mehr zu sehen sind. Wieder auf die Herdplatte stellen und einmal aufkochen lassen. Mit Salz, Pfeffer und etwas Muskat würzen- Auf niedriger Flamme weiter köcheln lassen, damit das ganze eindickt. Immer wieder von der Flüßigkeit nachgießen und gut umrühren. 





3 EL vom Sugo und der Bechamel-Sauce auf dem Boden der Auflaufform verstreichen. Danach mit Lasagneblättern auslegen und das Kürbissugo daraufverteilen. Bechamel verteilen und wieder Lasagneblätter schichten. Über die letzte Schicht von Lasagneblättern nochmal Bechamel verteilen und etwas geriebener Käse verteilen. Die beiseite gestellten Kürbiswürfel darüber verteilen und den Mozzarrella in kleine Stücke teilen und auch darüber geben.  Im vorgeheizten Backrohr bei 180° C für ca. 25-30 Minuten backen. 





Donnerstag, 30. Mai 2013

Spargelcremesuppe mit Spargel-Tomaten-Bruschetta

Wenn der Mann mal Lust hat zu kochen, dann muss man diese Chance ergreifen und sich gleich als Helferlein zur Verfügung stehen. Leider kommt es meiner Meinung nach zu selten vor, dass der Mann sich an den Herd stellt. Er kann es ja so gut. Dafür werden wir dann immer mit besonders leckeren Sachen belohnt.

Ob ich oder der Mann gekocht haben, merkt man wenn man einen Blick in die Küche wirft. Versuche ich max 2 Töpfe und so wenig Kochgeschirr wie möglich zu verwenden, wurden für dieses Gericht folgende Sachen gebraucht: 3 Töpfe, 1 Sparschäler, 1 Sieb, 1 Pfanne, 2 Kochlöffel, 1 Mixstab, 1 Messbecher, 2 Messer, Löffel, Schöpfkelle, von den Küchentüchern wollen wir nicht reden... ich hab bestimmt etwas vergessen. Da ich lieber mit einer aufgeräumten Küche esse und mich danach gemütlich an den Esstisch sitze, wusel ich neben dem kochenden Mister herum und versuche soviel wie möglich sofort abzuwaschen und gleich zu verräumen. 
Ich glaub das ist ein Leiden gelernter Köche ;) egal es hat trotzdem sooo gut geschmeckt. Und damit ihr auch mal soviele Töpfe, Pfannen und Löffel verwenden könnt hier noch die Rezepte:






















Spargelcremesuppe: (für ca. 4 Personen)
  • 500 g weißer Spargel
  • kaltes Wasser
  • Weißwein
  • Loorbeerblatt
  • 1 EL Suppenpulver
  • 100 ml Sahne
  • Salz, Pfeffer, getrocknete gemahlene Kräuter
  • Butter
  • 1 große Zwiebel
Den Spargel schälen und die Schale in einem Topf geben. Danach den holzigen Strunk abschneiden und ebenfalls zu den Schalen geben. Den Topf mit kaltem Wasser auffüllen bis die Schalen bedeckt sind und bei kleinster Flamme aufstellen. Ca. 100 ml Weißwein und ein paar Loorbeerblätter dazu geben. 
Die Spitzen vom Spargel schräg abschneiden und beiseite legen (die brauchen wir für die Bruschetta). Den restlichen Spargel in kleine Scheiben schneiden und die Zwiebel hacken.
Im Topf 2 El Butter schaumig schmelzen und danach die Zwiebel vorsichtig andünsten. Sie sollten nicht braun werden, da sonst die Suppe dunkel wird. Danach die Spargelscheiben dazugeben und langsam weiter dünsten. Nach ca. 10-15 Minuten mit etwas Weißwein ablöschen. In der Zwischenzeit den Topf mit den Spargelschalen voll aufdrehen und 5 Minuten ordentlich kochen lassen. Danach das Wasser abseihen, die Schalen können nun entsorgt werden. Den Spargel und die Zwiebel jetzt mit dem Spargelwasser aufgießen und etwas weiter köcheln lassen. Danach die Suppe mit dem Mixstab pürieren und mit Gewürzen abschmecken. Am Schluss etwas Sahne dazugeben und solange köcheln bis die gewünschte Konsistenz erreicht ist. 


 Spargel-Tomatenbruschetta: 
  • Scheiben Schwarzbrot
  • 2 Knoblauchzehen
  • 300-400 g Tomaten
  • 1 Zwiebel
  • die übrigen Spargelspitzen
  • frische Basilikumblätter
Schwarzbrot in dünne Scheiben schneiden. Den Ofen auf 250° C vorheizen und die Scheiben backen bis sie knusprig sind. Die Zwiebel und Knoblauchzehen fein hacken und die Tomaten in kleine Stücke schneiden. 
In einer Pfanne Olivenöl erhitzen und die Zwiebel und den Knoblauch langsam anschwitzen (ca. 10 Minuten). In der Zwischenzeit die Spargelspitzen in feine Streifen schneiden und ganz kurz in kochendem Salzwasser blanchieren. Die Tomatenstücke zu den Zwiebel geben und durchmischen. Mit Salz, Pfeffer und frisch gehacktem Basilikum würzen. Am Schluss die Spargelspitzen daruntermischen und auf dem gerösteten Brot anrichten. 
Gleich essen und schmecken lassen!



Dienstag, 7. Mai 2013

Spargelrisotto mit Trüffelöl

Endlich ist sie da die Spargel-Saison. Letzte Woche gab es schon 4 verschiedene Spargelgerichte bei uns ua. Spargelrisotto und der Klassiker mit Sauce Hollondaise. Zurzeit bin ich süchtig nach Trüffelöl und könnte es am liebsten überall dazugeben. Die Kombination von Risotto mit Spargel und dem aromatischen Trüffelöl fand ich einfach super. Trüffelöl bekommt man in jedem größeren Supermarkt.

Ich bevorzuge ja den grünen Spargel, da man diesen nicht schälen muss und schnell gekocht ist. Der weiße Spargel ist natürlich der "edlere" und oft auch teurer.


Spargelrisotto mit Trüffelöl:
  • 500 g Spargel
  • 150 g Risottoreis (normaler Rundkorn geht auch)
  • 300 ml Gemüsebrühe
  • 300 ml Kochwasser vom Spargel
  • 1 Zwiebel
  • 3 El Ölivenöl
  • 1 Tasse Weisswein
  • 100 g frisch geriebener Parmesan
  • etwas Butter

Den holzigen Teil vom Spargel abschneiden. Danach in 2-3 cm dicke Stücke schneiden und die Spargelspitzen auf die Seite legen. Im Salzwasser die Spargelstücke ca. 5 Minuten kochen, die letzten 2 Minuten gebt ihr die Spargelspitzen dazu. Alles sofort mit Eiswasser abschrecken.


In der Zwischenzeit die Zwiebel fein würfeln und in einem Topf mit dem Olivenöl anschwitzen. Danach den Reis dazu geben und kurz mitrösten. Das Ganze mit dem Weißwein ablöschen und einreduzieren. Danach mit dem Kochwasser vom Spargel immer wieder aufgießen und Risotto gut umrühren, bis die sämige Konsitzen entsteht. Die Butter und den Parmesan darunter mischen und eventuell ein paar frische gehackte Kräuter dazugeben. Wenn der Reis fertig ist die Spargelstücke darunter mischen und mit etwas Trüffelöl beträufeln. 
 



Mittwoch, 24. April 2013

Sommersalate: gemischter Feta-Salat

Endlich wärmere Temparaturen, Sonnenschein und Ballerinas :) Die Zeit der Sommersalate hat begonnen. Jetzt gibt es endlich heimische Gurken, Radieschen, Tomaten und Salat. Neben dem Allzeit-Klassiker Tomate-Mozarella mit Pesto liebe ich gemischten Salat mit Schafskäse.

Schnell gemacht, lecker, gesund und perfekt als Abendessen ;) Sobald es mehr reife Obstsorten gibt, freue ich mich schon auf exotischere Varianten wie Feta-Wassermelone oder Spargel-Erdbeer. Was habt ihr für Lieblings-Salate im Sommer?


gemischter Feta-Salat:
  • 100 g Feta
  • 5-6 kleine Tomaten
  • 1 EL Pinienkerne
  • 2 EL entsteine Oliven
  • Gurke
  • 5-6 Radieschen
  • 1 gelbe Paprika
  • frischer Petersil u. Minze
  • weißer Balsamico, gutes Olivenöl, Salz, Pfeffer

Die Pinienkerne ohne Fett in einer Pfanne kurz anrösten. Das Gemüse und den Käse in kleine Würfel schneiden. Essig, Öl mit Salz und Pfeffer gut verquirlen. Alle Zutaten in einer Schüssel mit dem Dressing vermischen. Die gehackten Kräuter daruntermischen und kurz ziehen lassen. Gut dazu passt ein frisches Pita-Brot und Hummus.





















Die Facebook-Seite ist jetzt auch online und würde mich über ein paar Likes sehr freuen!

Montag, 8. April 2013

Süßkartoffel-Laibchen

Jedes Mal schleiche ich um die goldbraunen Teile im Supermarkt herum und überlege was man damit machen kann. Letztens durften sie dann mit und waren eigentlich für eine Süßkartoffel-Kokos-Suppe geplant. Irgendwie war mir aber nie nach dieser Suppe und die Knollen warteten wieder über eine Woche im Kühlschrank auf ihren Einsatz. Am Schluss landeten sie als kleine Süßkartoffel-Laibchen auf dem Teller. Geschmacklich nicht schlecht, aber Rezept ist noch verbesserbar. Die Masse ist mir zu weich geworden. Und wie ihr Name schon sagt, schmecken sie schon sehr süßlich. 

Ich glaub so schnell landen sie doch nicht mehr im Einkaufskorb, außer ihr habt das ultimative Rezept für mich, dass ich unbedingt ausprobieren muss ;).



Zutaten
  • 500 g Süßkartoffeln
  • 1 Ei
  • 3 EL Mehl
  • 2 EL Grieß
  • 1 TL gem. Cumin
  • 1 Tl gem. Koriander
  • Salz, Pfeffer
  • etw. Chillipulver

Süßkartoffel schälen, in kleine Stücke schneiden und im Salzwasser gar kochen. Ausdämpfen lassen und danach durch die Kartoffelpresse drücken. Die zerstampften Süßkartoffeln mit den restlichen Zutaten vermischen und 30 Min. im Kühlschrank ziehen lassen. Die Masse war bei mir recht weich. In einer Pfanne etwas Öl erhitzen und mit einem Löffel kleine Portionen in die Pfanne geben. Etwas flach drücken und von beiden Seiten anbraten. Am besten schmecken die Taler mit etwas Joghurt-Dip und frischem Salat.



Sonntag, 31. März 2013

Ostern: Karottenkuchen mit Orangen-Schoko-Glasur

Noch nichts zum Oster-Kafffee bei der Oma gebacken und ihr habt noch einige Karotten daheim? Dann müsst ihr sofort diesen leckeren und saftigen Karottenkuchen nachbacken. Ihr braucht auch keine Eier oder Butter, denn dieser Kuchen ist vegan!

Normalerweise mache ich zu Ostern immer Bäckereien aus Hefeteig und natürlich den von der Familie geliebten Ei-Aufstrich. Dieses Jahr wollte ich aber unbedingt auch einen gesunden ;) Kuchen machen und hab mich für Karottenkuchen entschieden.
 Entdeckt habe ich das Rezept auf diesem österreichischen Blog. Schaut einmal vorbei, da sind echt tolle Rezepte und Tipps.

Ich habe das Rezept leicht abgewandelt und in einer kleiner Springform gebacken. Ich sag euch der Duft nach dem Backen haut euch um. Da will man sofort ein Stück naschen. Und als kleine Belohnung nach der Fastenzeit habe ich den Kuchen noch mit einer Orangen-Schokoladen-Glasur überzogen. 



Karottenkuchen mit Schokoglasur (22cm Sprinform):

  • 200 g Mehl
  • 150 g Zucker
  • 1 EL Vanillezucker
  • 1 TL Natron
  • 1 TL Backpulver
  • 1 TL Zimt
  • 1/2 Teelöffel Salz
  • 200 g geriebene Karotten (ca. 3 große Karotten)
  • 200 g Soja-Joghurt Natur
  • 100ml Öl 
  • 100 g (1 Tafel) Orangen-Zartbitterschokolade (zB. von Vivani)
Karotten schälen und fein reiben. Mit dem Sojajoghurt und dem Öl in einer Schüssel gut vermengen. Danach Mehl, Zucker, Natron, Backpulver, Zimt und Salz in einer zweiten Schüssel vermengen. Nun die Karottenmischung dazugeben und mit einem Kochlöffel gut unterheben.

Den Backofen in der Zwischenzeit auf 180° C Ober/Unterhitze vorheizen. Eine Backform (ca. 22cm Durchmesser) ausfetten und den Kuchenteig einfüllen und für ca. 35 Minuten backen (Stäbchenprobe).

Die Schokolade im Wasserbad schmelzen und über den ausgekühlten Kuchen verteilen. Mit etw. geriebenen Nüssen verzieren.







Viel Spaß beim vernaschen ;) Was backt ihr Typisches an Ostern?



Hurra! Du hast das Ei gefunden!

Montag, 25. März 2013

Der Frühling kommt: Gemüse-Kräuter-Quiche

Auch wenn er nur ein paar Tage vorbeischaut, war letzte Woche offizieller Frühlingsbeginn. Mit Frühling verbinde ich bunt, fröhlich und viele viele Kräuter. Die ersten Kräutertöpfe stehen schon auf meiner Fensterbank und werden fleißig benutzt. Also Zeit für eine frühlingshafte Quiche mit einem knackigen frischen Salat dazu.

Auch Katie hat passend zu diesem Thema ein Gewinnspiel gestartet. Bin schon auf die anderen Rezepte gespannt. Leider wird es am Abend immer schwerer ordentliche Fotos zu machen. Das waren die einzigen halbwegs brauchbaren. Da ich einen fertigen Blätterteig benutzt habe, ist die Quiche auch sehr schnell fertig. Wer mehr Zeit hat, macht sich den passenden Teig wie hier.


Zutaten für Gemüse-Kräuter-Quiche:
  • 1 Pkg Blätterteig aus dem Kühlregal
  •  5 mittlere Karotten
  • 1 große Zucchini
  • 200 ml Milch
  • 2 Eier
  • geriebener Käse
  • etw. Zitronensaft
  • Salz, Pfeffer
  • frische Kräuter wie z.B: Schnittlauch, Basilikum, Rosmarin,...

Die Karotten putzen, halbieren und nochmals in kleinere Stücke schneiden. Im Salzwasser ca. 5 Minuten kochen. Die Zucchini ebenfalls in kleine Stücke schneiden und in etwas Olivenöl kurz anbraten (salzen und pfeffern). Die Eier verquirlen und mit Milch, den gehackten Kräutern, Zitronensaft, Salz und Pfeffer gut vermengen. Die Quicheform mit dem Blätterteig auslegen und ein paar mal mit der Gabel einstechen. Kurz im Backofen bei 200°C vorbacken. Danach den Boden zuerst mit den Karottenhälften belegen und danach die Zucchinnistücke darauf verteilen. Die Ei-Milch-Mischung darüber gießen und mit Käse bestreuen. Im Backofen für ca. 20-25 Minuten backen.

Mein Backofen mag nicht so gern auf beiden Seiten gleichmäßig backen oder mein kleiner Küchenhelfer hat auf eine Seite mehr Käse gestreut gg.






Nicht vergessen - bis morgen könnt ihr hier noch beim Kochbuch-Gewinnspiel mitmachen :)

Montag, 18. März 2013

schneller Snack: Tofuburger mit Avocadocreme


Manchmal kommt der Hunger ganz plötzlich und schnell und dann muss rasch etwas leckeres und sättigendes auf den Tisch. Vor allem am Abend nach der Arbeit hat man oft keine große Lust den Herd aufzudrehen und etwas zu kochen. Der Tofuburger geht ganz rasch und kann mit allen Zutaten, die einem schmecken, belegt werden. 
Und da ich zurzeit wieder Avocado-süchtig bin, darf das natürlich nicht fehlen!


schneller Tofuburger:
  • Kornweckerl oder Burger-Brötchen
  • 2 Scheiben Tofu (hier z.B. Oliven-Tofu)
  • Salat (zb. Rucola)
  • Gemüse nach Wahl (Gurken, geraspelte Karotte, Radieschen, angebratene Zwiebelringe)
  • Gemüse-Aufstrich (hier Toscana von Alnatura)

Avocadocreme:
  • 1 Avocado
  • 2 EL Joghurt od. Sauerrahm
  • etw. Zitronensaft
  • Salz, Pfeffer
  • ein paar Tropfen Tabasco

Das Brötchen durchschneiden und in einem Toaster etwas antoasten, dass es knusprig wird. Tofu in Scheiben schneiden und mit den Zwiebelringen kurz in einer Pfanne anbraten. Danach alle weiteren Zutaten in Scheiben schneiden. Die Avocado aufschneiden und das Fruchtfleisch in einer Schüssel zermatschen. Mit dem Joghurt, Zitronensaft, Salz. Pfeffer und Tabasco vermengen und abschmecken (oder alles in einen Mixer schmeißen). Beide Brötchen-Hälften mit etwas Aufstrich bestreichen und nun die Zutaten daraufstabeln und genießen ;) Dazu würden auch gut ein paar Ofen-Kartoffelspalten passen.





Mittwoch, 13. März 2013

Green Thai Curry

Immer wenn wir uns nach der Ferne sehnen und ein wenig Urlaubsfeeling brauchen, gibt es bei uns Green Thai Curry. Auf unserer Thailand-Reise war dies unser Lieblingsessen und erinnert immer an die Gar-Küchen am Straßenrand. Das Curry schmeckt nicht nur soooo gut, sondern ist auch ziemlich schnell und einfach gemacht. Wir haben die Grundzutaten wie Curry-Paste und Kokosmilch immer zuhause. Perfekt dazu ist natürlich Basmatireis, kann aber auch als Suppe gegessen werden. Auch ist es eine gute Möglichkeit Reste von Gemüse zu verwerten. Mit der Zeit haben wir unsere Favoriten und die liebste Zubereitungsart entwickelt. Wie macht ihr euer Green Thai Curry?



Green Thai Curry:
  • 1 Dose Kokosmilch
  • 1,5 TL grüne Currypaste
  • 1/2 TL Thai-Basilikum
  • 1/2 Limette
  • etw. brauner Zucker
  • 2 EL Sojasauce (im Original nimmt man auch Fischsauce)
  • Gemüse nach Wahl (Brokkoli, Zucchini, Babykartoffeln, Karotte, Zuckerschoten, Babyspinat,...)
  • Chilliflocken
  • 1 Stange Zitronengras
  • 1 Frühlingszwiebel

Gemüse waschen und in kleine mundgerechte Stücke schneiden. Das Zitronengras am unteren Ende kreuzweise einschneiden. Frühlingszwiebel fein hacken und in einem Topf in etwas Sesamöl anschwitzen. Danach die Currypaste dazugeben und etwas mitrösten. Den Zucker dazugeben und mit der Kokosmilch ablöschen. Das restliche Gemüse und das Zitronengras hinzufügen und mit der Sojasauce und etwas Limettensaft würzen. Das ganze kurz aufkochen lassen bis das Gemüse gar ist. Mit Chilliflocken eventuell nach schärfen. In einer Schüssel anrichten und etwas Babyspinat darüber geben und noch ein wenig Limettensaft darüber träufeln. Bei uns gibt es meist Basmati oder Jasminreis dazu.




Was sind eure Lieblingsgerichte aus dem Urlaub ?

Dienstag, 5. März 2013

Gemüse-Tofu-Pfanne auf Quinoa und Hirse

Kräftige und bunte Farben auf dem Gemüseteller ... das macht das Essen doch gleich noch mehr Freude. Ich finde es wichtig, dass immer unterschiedliche Farben auf den Teller kommen - schließlich isst das Auge mit. Vor allem Kinder sind kritische Esser, was auf meine Gott sei Dank nicht zu trifft (welches Kind liebt schon Makis, Tofu, Garnelen, Senf und Sojamilch). 

Nach dem kleine Madame gefragt hat, wann es den mal wieder Hirse gibt, hab ich ihr den Wunsch am Wochenende erfüllt. Unter die Hirse hab ich auch Quinoa für den nussigen Geschmack dazugekocht (außerdem ist 2013 ja das Quinoa-Jahr). Dazu gab es dann eben eine kunterbunte Gemüsepfanne. Das Kind hat noch einen Sauerrahm-Avocado-Dip dazu gemacht (worauf sie immer besonders stolz ist), der leider auf den Fotos vergessen wurde. Entschuldigt die schlechten IPhone-Fotos, wir hatten so Hunger *g*


Gemüse-Tofu-Pfanne auf Quinoa und Hirse:
reicht für ca. 3 - 4 Personen

  • 1 Zucchini
  • 1 Karotten
  • 1 gelbe Karotte
  • 1/2 halber Kopf Brokkoli 
  • handvoll Zuckerschoten
  • 1 Frühlingszwiebel
  • 1/2 geräucherter Tofu
  • 2 EL Sojasauce
  • Salz, Pfeffer
  • 1 Tl Gemüsebrühe
  • 150 g Getreide (halb Hirse, halb Quinoa)

Für die Gemüse-Tofu-Pfanne den Tofu in kleine Würfel schneiden und mit Sojasauce marinieren und etwas durchziehen lassen. Das Gemüse (Zucchini, Karotten, Brokkoli, Zuckerschoten, und was ihr noch wollt) waschen, schälen und in kleine Stücke schneiden. 
Zuerst die Karotten im kochenden Salzwasser garen. Danach die Brokkoli-Röschen dazugeben, dann die Zucchini-Würfel und am Schluss die Zuckerschoten. Das ganze nur für 2-3 Minuten noch kochen lassen. Danach abgießen und mit kaltem Wasser abschrecken. 

Die Sojasauce von den Tofuwürfel abgießen und aufheben. In einer Pfanne etwas Öl erhitzen und die Tofuwürfel von allen Seiten knusprig anbraten. Danach auf die Seite legen und wieder etwas Öl erhitzen. Nun die klein geschnitte Frühlingszwiebel anschwitzen und das fertig gegarte Gemüse dazugeben. 5 Minuten alles anrösten und danach mit der Sojasauce aufgießen und nach belieben würzen (Salz. Pfeffer, Kräuter etc.). Am Schluss noch die Tofuwürfel darunter mengen. 


Quinoa und Hirse in einem Sieb gut waschen. In der Zwischenzeit ca. 550 ml Wasser mit Salz und 1 TL Gemüsebrühe aufkochen lassen. Das Getreide dazugeben und für 10 Minuten stark kochen. Danach die Temperatur runter drehen und weiter köcheln lassen, bis das Getreide durch ist. 

Wir haben noch ein paar Chashews darüber gestreut. Und ja das schmeckt auch Kindern ;)

Montag, 18. Februar 2013

Gemüse-Lasagne mit viel Zucchini

... und garantiert ohne Pferdefleisch ;)

Lasagne ist bei uns ein typisches Sonntags-Essen, denn da hat man genug Zeit zum gemütlichen Kochen. Bei uns gibt jetzt immer öfters die vegetarische Variante. Und da die Fastenzeit wieder begonnen hat und ich in dieser Zeit immer auf Fleisch verzichte, gab es am Wochenende diese leckere Gemüse-Lasagne. Ich verspreche euch, da merkt man das fehlende Fleisch gar nicht, so gut schmeckt sie. 

Ich verzichte in der Fastenzeit nicht nur aus religiösen Gründen auf Fleisch, sondern damit einem auch wieder bewusster wird, was man isst. Auch faste ich wieder Süßes und diesmal neu Kaffee. Verzichtet ihr auch auf etwas in der Fastenzeit?




Gemüse-Lasagne
  • 1 Bund Suppengemüse
  • 500 g Zucchini
  • 1 Zwiebel
  • 1 Knoblauchzehe
  • 100 ml Weißwein
  • 2 Dosen Tomaten gestückelt
  • 1 EL Tomatenmark
  • Paprikapulver, Pfeffer, Salz
  • Petersilie, italienische Kräuter etc.
  • 30 g Buter
  • 40 g Mehl
  • 500 ml Flüssigkeit (nehme halb Milch, halb Gemüsebrühe)
  • Lasagne-Blätter
  • geriebener Käse

Suppengemüse und Zucchini in kleine Würfel schneiden, Knoblauch und Zwiebel fein hacken. In einem Topf etwas Olivenöl erhitzen und die Zwiebel kurz anschwitzen. Danach das klein geschnitte Gemüse hinzufügen und auf für 15 Min. dünsten.  Mit dem Weißwein ablöschen und verkochen lassen. Danach Tomatenmark und den gehackten Knoblauch hinzufügen und das ganze kurz anrösten. Das Gemüse mit den Dosentomaten aufgießen und mit Paprikapulver, Pfeffer, Salz und Kräutern würzen. Das ganze sollte jetzt mind. 30 Min vor sich hinköcheln.

Für die Bechamel-Sauce die Butter in einem Topf schmelzen. Danach das Mehl dazugeben und gut verrühren. Den Topf von der Platte nehmen und die Hälfte der Flüßigkeit dazugeben. Mit einem Schneebesen gut umrühren das keine Klumpen mehr zu sehen sind. Wieder auf die Herdplatte stellen und einmal aufkochen lassen. Auf niedriger Flamme weiter köcheln lassen, damit das ganze eindickt. Immer wieder von der Flüßigkeit nachgießen und gut umrühren. 

Den Ofen auf 180°C vorheizen und eine Auflaufform einfetten. Als erstes etwas von der Tomaten-Sauce in der Form verteilen. Danach kommt eine Schicht Lasagneblätter (diese müssen nicht vorgekocht werden), dann wieder Tomatenragout und eine Schicht von der Bechamelsauce und dann wieder Lasagneblätter. Nach dem Schema verfahren bis die Saucen fertig sind und die Auflaufform voll. Danach das ganze mit frisch geriebenen Käse bestreuen und im Ofen für ca. 25-30 Min backen.